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Programm & Abstracts


Retrospektivität und Retroaktivität –

Erzählen, Geschichte, Wahrheit 

Wuppertal, 12. – 14. September 2008

Freitag, 12. September

14.00
Janine Hauthal (Zentrum für Graduiertenstudien, Wuppertal)
Begrüßung

14.05 – 14.45
Marcus Born (Wuppertal)
Friedrich Nietzsche und Theodor Lessing – Die Wirklichkeit geschichtlicher Perspektiven

14.45 – 15.30
Thiemo Breyer (Freiburg)
Retrospektivität und Retroaktivität der Reflexion

15.30 – 16.15
In-Yong Song (Wuppertal)
Das Problem der Wahrheit in Platons Symposion und Lukians Quomodo historia conscribenda sit

16.15 – 16.45       Kaffeepause      

16.45 – 17.30
Sami Khatib (Berlin)
Geschichte, Retroaktivität, Text – Erkundungen zum „Begriff der Geschichte“ mit Walter Benjamin und Slavoj Žižek

17.30 – 18.15
Julia Maria Mönig (Wuppertal)
Erzählte Geschichte(n) – Politische Implikationen in Hannah Arendts Geschichtsbegriff

18.15 – 18.30       Kaffeepause

18.30 – 19.45
Daniel Creutz (Freiburg)
„Was die Geschichte von den Geschichten unterscheidet“ – Erzählung und Wahrheit in J.G. Droysens „historischer Weltanschauung“

Ab 20.00 Uhr      Gemeinsames Abendessen in der 'Uni Kneipe' (Campus Grifflenberg)

Samstag, 13. September               

10.00 – 10.45
Jens-Frederik Eckholdt (Wuppertal)
Von Geschichten zur Geschichte – Gedanken zu einem (re-konstruierten) Spannungsverhältnis in der antiken Geschichtsschreibung

10.45 – 11.30
Gunnar Dumke (Heidelberg/Hamburg)
„Erstunken und Erlogen?“ – Städtegründer in den Städten des griechischen Osten im 2. Jh. n. Chr.

11.30 – 12.00       Kaffeepause

12.00 – 12.45
Ronny Kaiser (Berlin)
Caesar in Pommern – Transformation der Antike in Bugenhagens Pomerania

12.45 – 14.00       Mittagspause

14.00 – 14.45
Krijn Thijs (Leiden, Niederlande)
Wahrheitskonkurrenz in wissenschaftlichen Geschichtserzählungen – Drei master narratives der Berliner Stadthistorie

14.45 – 15.30
Malte Thießen (Hamburg)
Erinnerungen oder Erzählungen? – Interviews mit Zeitzeugen des Hamburger „Feuersturms“ von 1943

15.30 – 16.00       Kaffeepause

16.00 – 16.45
Gabriele Daxenberger (Erlangen-Nürnberg)
Die Bedeutung schriftlicher Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus bei der Generierung, Tradierung und Transformation familialer Erzählungen

16.45 – 17.30
Gerhard Lüdeker (Bremen)
Authentisierungsstrategien transmedial – Die narrative Rekonstruktion des Luftkriegs in Gerd Ledigs Roman Vergeltung und Roland Suso Richters Film Dresden

17.30 – 18.00      Kaffeepause

18.00 – 19.15
Oliver Cosmus (Wuppertal)
Wahrheit und Erinnerung im Werk von David Lynch

Ab 19.30 Uhr      Gemeinsames Abendessen im Chinarestaurant Perle Asiens (Blankstr. 40, 42119 Wuppertal)

Sonntag, 14. September               

09.30 – 10.15
Tim Opitz (Berlin)
„Ich werde jetzt mal nachsehen, woher du deine Vergangenheit hast.“ – Uwe Johnsons Jahrestage als Synopse von Erzählen, Geschichte und Wahrheit

10.15 – 11.00
Nils Bernstein (Wuppertal)
Ernst Jandl im retroaktiven Maskenspiel – Zu autobiographischen und metapoetischen Werken Jandls

11.00 – 11.30       Kaffeepause

11.30 – 12.15
Jesus Guillermo Ferrer Ortega (Wuppertal)
Erinnerung, Verantwortung und poetische Bilder beim Werk Paul Celans

12.15 – 13.30       Mittagspause

13.30 – 14.15
Marianthi Chorianopoulou (Wuppertal)
Zum Thema Retrospektivität (Arbeitstitel)

14.15 – 15.00
Inga Römer (Wuppertal)
Repräsentanz und Wahrheit-Treue

15.00 – Abschlussdiskussion