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Dr. Britta Hövelbrinks

Pädagogik, FSU Jena

E-Mail: britta.hoevelbrinks{at}uni-jena.de

Kurzbiographie

    • *11.12.1982 in Ahaus/NRW
    • 22.06.2002 Allg. Hochschulreife am Städt. Gymnasium Georgianum Vreden
    • WS 2002/03-SS 2005 Studium an der Universität Bonn, Fächer: Allg. Sprachwissenschaft, Psychologie, Philosophie/Romanistik
    • WS 2005/06-SS 2006 Auslandsstudium an der Université de Caen, Fachrichtung: Sciences du langage
    • WS 2006/07-28.11.07 Fortsetzung und Abschluss des Studiums an der Uni Bonn als M.A.
    • 03/2008-10/2012 Freiberufliche Tätigkeit Sprachendienste „LinguArts“
    • 03/2009-03/2010 wiss. Hilfskraft an der BUW, Pädagogik der frühen Kindheit und der Primarstufe
    • 04/2010-10/2012 wiss. Mitarbeiterin an der BUW, Pädagogik der frühen Kindheit und der Primarstufe
    • seit 10/2012 wiss. Mitarbeiterin an der FSU Jena, Institut für Auslandsgermanistik/Deutsch als Fremd- und Zweitsprache

                      

    Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

    Vergleichende Analyse der bildungssprachlichen Kompetenz bei einsprachig und mehrsprachig aufwachsenden Kindern in naturwissenschaftlichen Lernsituationen des Primarbereichs
    Betreuerin: Prof. Dr. Charlotte Röhner (Wuppertal)

    Sprachkompetenz wirkt sich auf die Unterrichtsbeteiligung in allen Schulfächern aus. Dabei kommt der „Bildungssprache“ eine besondere Rolle zu; sie kann für Lernende, die kaum Gelegenheit hatten, bildungssprachliche Elemente außerschulisch zu erwerben, zur sprachlichen Hürde werden. Eine Risikogruppe stellen dabei mehrsprachig aufwachsende Kinder dar.

    Im Forschungsprojekt „Sprachförderung von Migrantenkindern im Kontext frühen naturwissenschaftlich-technischen Lernens“ (Prof. Dr. Röhner) wurden Sprachförderstrategien für mehrsprachig aufwachsende Kinder im 1. Schuljahr untersucht. Im daran anschließenden Dissertationsprojekt werden Anteile und Formen bildungssprachlicher Strukturen im Sprachgebrauch untersucht und mit einer gleichaltrigen Vergleichsgruppe überwiegend einsprachig aufwachsender Kinder kontrastiert.

    Mithilfe von Videoaufnahmen und daraus gefertigten Transkripten wird die mündliche Sprachkompetenz im Hinblick auf bildungssprachliche Strukturen in Grammatik und Lexik sowie typische Diskursfunktionen in naturwissenschaftlichen Lernsituationen untersucht. So können sprachliche Barrieren aufgedeckt und in Fördermaßnahmen frühzeitig berücksichtigt werden.

    Vortragstätigkeit

    • „Bildungs- und fachsprachliche Wortschatzelemente im frühen naturwissenschaftlichen Lernen. Ein Vergleich zwischen bilingualen und monolingualen Kindern.“GAL-Kongress "Wörter, Wissen, Wörterbücher", Universität Erlangen-Nürnberg, 19.09.2012
    • „Sprachförderung im Kontext frühen naturwissenschaftlichtechnischen Lernens für Kinder im Vor- und Grundschulalter“ Forum „Sprache und Naturwissenschaften“, Frankfurt am Main, 24.04.2012 (zusammen mit Charlotte Röhner)
    • „Zur Bedeutung der Mehrsprachigkeit für die Sprachentwicklung von Kindern und Jugendlichen“Eröffnungsveranstaltung zum Interkulturellen Lesejahr der Stadtbibliothek Wuppertal, 25.01.2012
    • „Bildungssprache im Kontext naturwissenschaftlichen Lernens – Ein Vergleich monolingualer und bilingualer Kinder im 1. Schuljahr“ 24. DGFF-Kongress „Globalisierung, Migration, Fremdsprachenunterricht“, Universität Hamburg, 30.09.3011
    • „Die Bedeutung der Bildungssprache für Zweitsprachlernende im Anfangsunterricht“ 20. Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe der DGfE, Universität Paderborn, 22.09.2011
    • Postervortrag „Discovering Academic Language in Second Language Acquisition in the Context of Early Science Learning“ 1. Nachwuchstagung "Empirische Methoden DaZ/DaF" in Bielefeld, 25.02.2011 (2. Preis im Posterwettbewerb)
    • „Warum springt ein Ball – Sprachförderung mit Fragestrategien im Bildungsbereich Natur“ Fachtagung "Mehr Sprache für Kinder" am Berufskolleg Placidahaus in Xanten, 19.05.2010 (zusammen mit Meng Li)
    • „Wortschatz-, Begriffs- und Syntaxentwicklung von Migrantenkindern im Kontext frühen naturwissenschaftlichen Lernens“ 23. DGFF-Kongress „Grenzen überschreiten – sprachlich, fachlich, kulturell“, Universität Leipzig , 01.10.2009 (zusammen mit Charlotte Röhner und Meng Li)
    • „Didaktische Überlegungen zur Sprachförderung von Migrantenkindern im Kontext frühen naturwissenschaftlichen Lernens“ 18. Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe der DGfE, Universität Hildesheim , 22.09.2009 (zusammen mit Charlotte Röhner und Meng Li)

                  

    Publikationen

    • Röhner, Ch./Hövelbrinks, B. (Hrsg.) (2013): Fachbezogene Sprachförderung in Deutsch als Zweitsprache. Weinheim: Juventa.
    • Hövelbrinks, B. (2013): Die Bedeutung der Bildungssprache für Zweitsprachlernende im naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht. In: Röhner, Ch./Hövelbrinks, B. (Hrsg.): Fachbezogene Sprachförderung in Deutsch als Zweitsprache. Weinheim: Juventa, 75-86.
    • Hövelbrinks, B. (2011): Sprachförderung im Kontext frühen naturwissenschaftlichen Lernens – Eine empirische Untersuchung zur Wirksamkeit von Förderstrategien. In: Zeitschrift für Grundschulforschung, 2011/2. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. 20-32.
    • Röhner, Ch./Hövelbrinks, B./Li, M. (2011): Fachsprachliche Elemente in naturwissenschaftlich-technischen Lernsituationen. In: Apeltauer, E./Rost-Roth, M. (Hrsg.): Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache. Von der Vor- in die Grundschule. (Forum Sprachlehrforschung, Bd.11). Tübingen: Stauffenberg Verlag. 43-54.
    • Röhner, Ch./Li, M./Hövelbrinks, B. (2010): Fragestrategien im fachbezogenen Sprachförderunterricht. In: Arnold, Karl-Heinz/Hauenschild, Katrin/Schmidt, Britta/Ziegenmeyer, Birgit (Hrsg.): Zwischen Fachdidaktik und Stufendidaktik. Perspektiven für die Grundschulforschung (Jahrbuch Grundschulforschung, Bd. 14). Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften. 89-92.
    • Röhner, Ch./Blümer, H./Hopf, M./Li, M./Hövelbrinks, B. (2009): Abschlussbericht zum Projekt „Sprachförderung von Migrantenkindern im Kontext frühen naturwissenschaftlichtechnischen Lernens“. Bergische Universität Wuppertal: Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften.

                    

    Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften