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Wadii Serhane Dipl.-Ök., MBA

Wirtschaftswissenschaft

Telefon: 0202 7584841
E-Mail: w.serhane{at}uni-wuppertal.de

Kurzbiographie

 

  • Seit 06/2009 Lehrbeauftragter an der Hochschule Bochum für das Fach: Erfahrungslernen in interkulturellen Übergangsräumen
  • Juli 2008  - Juli 2010 Mitglied der Zentrumsleitung des Zentrums für Graduiertenstudien (ZGS) der Bergischen Universität  Wuppertal (BUW)
  • Seit Mai 2008 Mitglied der Arbeitsgruppe „Qualitative Sozialforschung“ – Zentrum für Graduiertenstudien der BUW
  • Seit 10/2007 Promotionsstudent im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften (Betreuer Prof. Dr. Burkard Sievers)
  • 2003-2007 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal - Master of Business Administration/Dipl.-Ök.

 

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

 

 

Des-Integrative Organisationsforschung als psychosozialer Lernprozess

Ein Fallbeispiel zur Sozialen Photo Matrix (Arbeitstitel)

Betreuer: Prof. Dr. Burkard Sievers (Wuppertal)

 

Der Pfad der Objektivierung menschlicher Interaktionen und sozialer Systeme durch quantifizierbare und messbare Parameter hat auch vor der Organisationsforschung nicht Halt gemacht. Die meisten gegenwärtigen empirisch orientierten theoretischen Ansätzen und Erkenntnisse zur Organisationsforschung können zwar mehr oder weniger als wissenschaftliche Abbildungen einer Realität bezeichnet werden, die sich in Organisationen abspielt, bzw. einer Realität, die da gewesen ist, und doch stellt sich die Frage nach der Aussagekraft dieser theoretischen Ansätzen über die Erfahrungen, die von den Menschen in Organisationen tag ein tag aus erlebt und gemacht werden.  

Wir sind als Organisationsmitglieder, Organisationsforscher,  Organisationsberater und -Beobachter ständig darum bemüht, uns einen Zugang zum organistionalen Geschehen zu verschaffen. Dies tun wir bewusst und /oder unbewusst, indem wir am organisationellen Geschehen teilnehmen und unterschiedliche Rollen gestalten: Produktmanager, Finanzberater, Organisationsforscher, Verwaltungsmitarbeiter, Vorstandmitglied, etc. Wir sind also bei unserem Leben und Arbeiten in und mit dem psychosozialen Geschehen in Organisationen immer wieder darum bemüht, zumindest Teilaspekte dieses Geschehens zu begreifen und zu verstehen. Es wird von der Annahme ausgegangen, dass das, was in einer Organisation, geschah, geschieht und geschehen wird, nicht nur das ist, was wir als Organisationsforscher über dieses Geschehen wissen, sondern auch das, was wir über dieses Geschehen nicht wissen.

Das, was wir über das psychosoziale Geschehen in Organisationen wissen, impliziert das, was wir nicht wissen, genauso wie das, was wir über das psychosoziale Geschehen in Organisationen nicht wissen, das expliziert, was wir wissen. Wir sind als Organisationsforscher und –Mitglieder, Manager, Berater, etc. selbst Teil einer Ein- und Entfaltungsdynamik psychosozialen Geschehens in Organisationen. Des-Integrative Organisationsforschung, am Beispiel der Sozialen Photo Matrix, wird in dieser Arbeit als eine Form der Sozioanalyse von Organisationen verstanden, die sich mit der Untersuchung der vorherrschenden und angebotenen Art und Weise des Denkens in und von Organisationen beschäftigt, um tiefere Einblicke in das psychosoziale Geschehen in Organisationen zu ermöglichen und Lernprozesse in Gang zu setzen.

 

 

Publikationen

  • Serhane, Wadii (2008): Das Gedankendreieck – Denken und Transformation in Organisationen. In: Arndt Ahlers-Niemann, Ullrich Beumer, Rose Redding Mersky, Burkard Sievers (Hrsg.) (2008) Organisationslandschaften – Sozioanalytische Gedanken und Interventionen zur normalen Verrücktheit in Organisationen/ Socioanalytic thoughts and interventions on the normal madness in organizations. Bergisch Gladbach: EHP Verlag. S. 162-185.

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/ Mitgliedschaften

  • Seit Mai 2008 Mitorganisation, Planung und Durchführung diverser Workshops und Veranstaltungen im Rahmen der Arbeitsgruppe „Qualitative Sozialforschung“ (Diversity@University, Abkürzungsstrategien der Methoden Qualitativer Sozialforschung, Spuren von Traumatisierungen in narrativen Interviews, etc.)
  • Januar 2008 bis März 2008 Planung und Durchführung eines Forschungsprojektes zur Sozialen Photo-Matrix in Zusammenarbeit mit dem internationalen Begegnungszentrum der Caritas Wuppertal