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Susann Hanspach M.A.

Soziologie

Raum: O.13.03
Telefon: -2297
E-Mail: shanspach{at}uni-wuppertal.de
URL: Website

 

Kurzbiographie

  • seit 12/2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt online self assessments & onlineKursangebote (osaka+) der Bergischen Universität Wuppertal (https://www.osaka.uniwuppertal.de/de/osaka.html)
  • 01/2014 – 09/2015 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Soziologie der Politik an der Bergischen Universität Wuppertal
  • 02/2013 – 09/2013 Mitarbeiterin im Evaluationsprojekt zur Schulsozialarbeit in Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr. Oelerich


Akademische Grade

  • 2015 M.A. "Kindheit, Jugend, Soziale Dienste" an der Bergischen Universität Wuppertal Thema: Gemeinschaftliches Wohnen Jugendlicher unterschiedlicher sozialer Herkunft. Habitusformation und Sozialer Raum
  • 2011 B.A. Soziale Arbeit an der Hochschule Neubrandenburg Thema: Die Faszinationskraft der Online-Rollenspiele mit ihren Chancen und Risiken – eine Herausforderung an die Soziale Arbeit

 

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

 

„Legitime Bildungsungleichheiten. Vorstellungen von Bildungsgerechtigkeit innerhalb
der Mittelschichten in Deutschland und Chile.“

 

Die Mittelschichten einer Gesellschaft sind in den entwickelten Industriestaaten wie auch den fortgeschrittenen Schwellenländern eine breite und heterogene Bevölkerungsgruppe für die dasThema Bildungssystem aus unterschiedlichen Gründen eine hochpolitische und emotional aufgeladene, identitätsstiftende, ja gar existenzielle Angelegenheit ist. Bildung als gesellschaftliches Gut wird durch das Bildungssystem unter meritokratischem Anspruch ungleich verteilt und ist somit ein stark umkämpftes Gut. Als handlungsfähige Gruppen, die ihre Interessen artikulieren können, bringen sie ihre Vorstellungen zur Gestaltung des Bildungssystems auf vielfältige Weise ein. Unter den Debatten um Bildungsgerechtigkeit summieren sich Fragen, wie Bildung und in welcher Form ausgestaltet werden soll, wer partizipieren darf oder von ihr ausgeschlossen sein soll. Es sind Fragen nach Förderung und Forderung, nach Selektion und Integration des Bildungssystems sowie nach der Verantwortlichkeit im Verlauf und Ergebnis von Bildungsprozessen. Ferner spielt zudem die Frage der Wertigkeit von unterschiedlichen Bildungsverläufen und Abschlüssen eine Rolle.Unter den populären Schlagworten wie „Bildungsinflation“ oder auch „Akademisierungswahn“ lassen sich Fragen nach der Wertigkeit von Bildungsabschlüssen in Relation zu ihrer Verbreitung und Qualität zuordnen. Begleitet wird die Frage der Bildungsgerechtigkeit und somit der legitimen Bildungsungleichheit auch von generellen Bildungsverständnissen, unter denen sich wiederum Fragen nach der inhaltlichen Ausgestaltung von Bildung, dessen Notwendigkeit und Nutzen sowie nach der konkreten Umsetzung finden. Ziel des Forschungsprojektes ist zunächst die Analyse der bei den Mittelschichten vorhandenen Vorstellungen über Bildungsgerechtigkeit und des dahinter stehenden Menschen- und Gesellschaftsbilder vor dem Hintergrund ihrer eigenen gesellschaftlichen Position. Darüber hinaus werden im Vergleich der Fälle Deutschland und Chile Konfliktlinien innerhalb des bildungspolitischen Diskurses um Bildungsungleichheit und Bildungsgerechtigkeit aufgezeigt. Die Thematik des Dissertationsprojekts soll empirisch mit einem komparativen, historischen Vorgehen und einem Methodenmix aus leitfadengestützen Experteninterviews sowie Gruppendiskussionen mit Eltern von Grundschulkindern untersucht werden.

 

 

 

 Vortragstätigkeit

2019: Legitimate educational Inequalities. Conceptions and Expectation of Middle Classes
in Germany and Chile about educational Justice. - 1 st International Conference of
Scuola Democratica, 06. - 09.06.2019 in Cagliari (Italien)


2018: Diversitätsbewusstsein und professionell reflexive Handlungskompetenz durch
kohärente Lehrerbildung - Forschungstagung " Vielfalt und Kohärenz in der
Lehrerbildung", 20.- 21.09.2018 in Wuppertal


2013: Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Wuppertal –
Erster Überblick über die Ergebnisse der Evaluation – Projektpräsentation, 9.7.2013
in Wuppertal, zus. mit Gertrud Oelerich, Manuela Gausmann, Jacqueline Kunhenn
und Helen Krieter

 

Publikationen

Gertrud Oelerich (unter Mitarbeit von Manuela Gausmann, Susann Hanspach, Helen Krieter,
Jacqueline Kunhenn): Evaluation Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und
Teilhabepakets (BuT) in Wuppertal. Abschlussbericht.
Wuppertal 2013

            

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften

In Bearbeitung