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Prof. Dr. Stefanie Frisch

Anglistik/Amerikanistik

Raum: O.09.33
Telefon: +49 202 439 5035
E-Mail: frisch{at}uni-wuppertal.de
URL: Website

Kurzbiographie 

  • 2018 Professorin für die Didaktik des Englischen Fakultät 1, Anglistik/Amerikanistik an der Bergischen Universität Wuppertal
  • 2013 Juniorprofessorin Fachbereich A, Anglistik/Amerikanistik an der Bergischen Universität Wuppertal
  • 2013 Ernennung zur Akademische Rätin
  • 2011 - 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Anglistik und Romanistik, Abteilung Fremdsprachliche Bildung in der Grundschule an der Universität Koblenz-Landau
  • 2007 - 2013 Promotionsstudium an der Bergischen Universität Wuppertal
  • 2008 - 2011 Grundschullehrerin in Düsseldorf
  • 2007-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich A, Anglistik/Amerikanistik an der Bergischen Universität Wuppertal
  • 2006 - 2007 Vorbereitungsdienst am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Bad Mergentheim
  • 2004 - 2006 Magisterstudium "Fachdidaktik" an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

    • 01.04.2005 – 31.01.2006: Wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsprojekt TAPS (Testing and Assessing Spoken English in Primary School) unter Leitung von Prof. Dr. Bärbel Diehr

  • 2000 - 2004 Studium Englisch und Deutsch für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und an der University of Northumbria in Newcastle-upon-Tyne

    • 01.10.2003 – 31.01.2004: Wissenschaftliche Hilfskraft für das Fachgebiet Englisch (Prof. Dr. Bärbel Diehr)15.09.2002 – 15.02.2003: „Baden-Württemberg Stipendium für Studierende“ für einen Studienaufenthalt an der University of Northumbria in Newcastle-upon-Tyne
    • 15.09.2002 – 15.02.2003: „Baden-Württemberg Stipendium für Studierende“ für einen Studienaufenthalt an der University of Northumbria in Newcastle-upon-Tyne
    • 01.04.2001 – 31.12.2003: Wissenschaftliche Hilfskraft im Lesezentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Leitung: Prof. Dr. Bernhard Rank)

           

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes 

Lesen im Englischunterricht der Grundschule. Eine Vergleichsstudie zur Wirksamkeit zweier Lehrverfahren (09.01.2013)
Betreuerin: Prof. Dr. Bärbel Diehr (Wuppertal)

Das vorrangige Ziel des Forschungsvorhabens bestand darin, zwei unterschiedliche Lese-Lehrverfahren miteinander zu vergleichen und ihre Auswirkungen auf die Lesefähigkeit (Leseverstehen, lautes Lesen, Lesemotivation) zu untersuchen. Bei den eingesetzten Leselehrverfahren handelt sich um die Ganzwortmethode und den Phonics-informierten Ansatz. Es wird davon ausgegangen, dass es sich beim Lesen um eine hochkomplexe Fertigkeit handelt, bei der mehrere Teilprozesse parallel ablaufen. Fremdsprachenlerner stehen beim Lesen der englischen Schrift vor einer großen Herausforderung. Das englische Schriftsystem ist durch eine schwach ausgeprägte Graphem-Phonem-Korrespondenz (deep orthography) gekennzeichnet (Frost 2005: 278), während die deutsche Orthographie durch eine eher stark ausgeprägte Graphem-Phonem-Korrespondenz charakterisiert ist (shallow orthography) (Eisenberg 1999). Die wenigen Studien, die bisher zum Lesen im Englischunterricht der Grundschule durchgeführt wurden, konzentrieren sich auf die Frage der Bedeutung des Einsatzes des Schriftbildes für das Englischlernen, auf die Frage des angemessenen Zeitpunktes und auf die Evaluation der Lernergebnisse. Bisher unbeachtet blieb die Frage, welche Verfahren sich für die quasi-simultane Entwicklung der Lesefähigkeit eignen und wie junge Fremdsprachenlerner die methodisch sehr unterschiedlichen schriftsprachigen Angebote im Unterricht nutzen. Die Vergleichsstudie leistet einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke.