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Dr. Masoud Pourahmadali Tochahi M.A.

Philosophie

Raum: O.11.44
E-Mail: mptochahi{at}yahoo.fr

Kurzbiographie

 

  • 1980 Geboren in Teheran (Iran)
  • 1998 Abitur in Mathematik und Physik, Teheran
  • 2001-2005 Bachelor-Studium Fachbereich Germanistik (Deutsche Literatur), Universität Azad, Teheran
  • 2005-2008 Master-Studium Fachbereich Germanistik (Übersetzungswissenschaft), Universität Teheran
  • 2008-2009 Master-Studium Fachbereich Germanistik, Universität Sorbonne Nouvelle – Paris 3
  • Seit 2009 Promotion Fachbereiche Germanistik an der Universität Sorbonne Nouvelle – Paris 3 (Wissenschaftlicher Mitarbeiter) und Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal

 

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

 

 

Zur Möglichkeit einer phänomenologischen Übersetzungstheorie

BetreuerInnen: Herr Prof. Dr. Laszlo Tengelyi (Wuppertal) – Frau Prof. Dr. Céline Trautmann-Waller (Sorbonne Nouvelle – Paris 3)

 

In der Übersetzungswissenschaft trifft man auf zahlreiche theoretische Übersetzungsprobleme, die mit den Mitteln der gegebenen sprachwissenschaftlichen Theorien kaum erklärbar sind. Die aktuellen linguistischen Theorien reduzieren das Übersetzungsproblem auf seine formale, rein sprachliche und empirisch feststellbare Dimensionen und versuchen die Übersetzung unter dem Gesichtpunkt ihrer eigenen methodologischen Möglichkeiten zu betrachten. Bestimmend für dieses Dissertationsprojekt ist demgegenüber, die Übersetzung über die formale Dimension einer einzelnen Sprache hinaus als ein (nicht unbedingt sprachliches) Phänomen zu betrachten, das sich in einer Wechselbeziehung zum Dasein (Heidegger) oder Vollzug-Ich (Husserl) einerseits und zur Welt andererseits befindet. Um dieses Phänomen in seinen ganz unterschiedlichen Aspekten beschreiben zu können, beziehen wir uns in dieser Arbeit auf Husserls Phänomenologie. Was diese Bezugnahme insbesondere motiviert, ist zum einen die Fruchtbarkeit der Husserlschen Phänomenologie, die zugleich ihre Anwendung auf andere Forschungsfelder ermöglicht, und zum anderen eine Serie von Gedanken wie Intentionalität, auf der, unserer Ansicht nach, das Wesen der Übersetzungsaktivität beruht.

 

 

Vortragstätigkeit

 

  • 2009 „Denken Universalität mit Husserl: Versuch einer phänomenologischen Betrachtung des Übersetzungsphänomens“, Internationale Tagung der deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung in Würzburg
  • 2009 „Eugen Fink et sa discussion autour de l’apodicticité de l’ego chez Husserl“,Referat in der Veranstaltung „sur la possibilité d’une anthropologie phénoménologique », École Normale Supérieur in Paris

 

Publikationen

 

In Bearbeitung

 

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften

 

  • Seit 2010 Mitglied der Redaktionskomitee der französischen Forschungszeitschrift Trajectoires
  • 2006 Forscher am CeLLT (Research Center for Language Learning and Teaching), Universität Teheran
  • Wissenschaftlicher Leiter eines Sonderhefts über Friedrich Nietzsche bei der iranischen Zeitschrift Bukhara