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Laura Popplow Dipl.-Kult., Dipl. Audiovisuelle Medien

Mediendesign

Raum: I.16.15
Telefon: 0202 439-5429
Fax: 0202 439-5158
E-Mail: popplow{at}uni-wuppertal.de
URL: Website

Kurzbiographie:

Ausbildung

  • 2008-2011 Postgraduierten Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln
    Abschluss: Diplom Audiovisuelle Medien (mit Auszeichnung)
  • 2005-2006 Medien- und Grafikdesignstudium, ESAD Escola Superior de Artes e Design, Caldas da Rainha, Portugal
  • 2003-2008 Studium Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Universität Hildesheim
    Abschluss: Diplom Kulturwissenschaften

Arbeitserfahrung

  • seit 2012
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Design Interaktiver Medien
    Fachbereich Design und Kunst, Bergische Universität Wuppertal
  • 04.2011-07.2012
    Lehrauftrag an der Kunsthochschule für Medien Köln
  • Seit 2009
    Tätig als selbstständige Gestalterin und Workshopleiterin, u.a. für Deutsche Bank/CSR Art, Telekom, Landesgemeinschaft Theater und Spiel Thüringen, a7.ausstellungen, Land NRW, VivArte Stiftung, Diakonie Düsseldorf

 

Titel und Abstract des Dissertationsprojekts:

DESIGN PARTICIPATION.
VOM INTERFACEDESIGN ZUR GESTALTUNG SITUATIVER HANDLUNGSZUSAMMENHÄNGE AM BEISPIEL VON LOKATIVEN MEDIALEN ANWENDUNGEN FÜR URBANE GÄRTEN.
  (Arbeitstitel)

Wie beeinflusst die Gestaltung von orts- und situationsbezogenen Medien die (Inter-)Aktion in aktualen räumlichen Situationen? Seit Mai 2000, in dem das GPS-Signal vom amerikanischen Militär freigegeben wurde, ist eine Vielzahl von kommerziellen und nicht-kommerziellen medialen Anwendungen entstanden, die mobile Medien mit dem aktualen Raum verbinden. Die immer weiter fortschreitende Verbreitung von Smartphones mit mobilem Zugang zum Internet hat zudem die Verbindung von sozialen Netzwerken mit ortssensitiven Technologien ermöglicht. Die Fragestellung des Forschungsvorhabens bezieht sich vor allem auf die Gestaltung dieser Medien und deren Konsequenz für soziale und räumliche Interaktionen. Kann Gestaltung dazu beitragen, dass Partizipation und Eigenaktivität in lokalen Zusammenhängen gefördert werden? Im Anschluss an die Ansätze des Participatory Design soll der Anteil der Gestaltung an einer gelingenden oder misslingenden Interaktion „über den Screen hinaus“ untersucht werden. Dabei sollen gestalterische und künstlerische Ansätze untersucht werden, die per App oder anderen orts- und situationsbezogener Medien das Konzept von urbaner Lebensmittelproduktion fördern sollen.

Vortragstätigkeit:

2012

  • „Art matters? Art matters! On Resonance And Feedbackactivism“, Lecture Performance,ELIA Biennal Conference, Museumsquartier Wien (mit Lena Freimüller/Raumfaltung)
  • „HertzRaumSchaum“, Vortrag, Workshop „Rauchwolken und Luftschlösser“, HFK Bremen
  • „FUNGUTOPIA“, Vortrag, betahaus Berlin

2011

  • „FUNGUTOPIA“, Vortrag, Radio Mycelium, FoAM, Brüssel
  • „FUNGUTOPIA“, Vortrag, Workshop und philosophisches Dinner, Künstlerdorf Schöppingen
  • „FUNGUTOPIA“, Vortrag bei Interfictions, Tagung des Dokumentarfilmfestivals Kassel
  • „FUNGUTOPIA. Ergebnisse des Makerlab“, Präsentation DMY-Symposium, Berlin

2010

  • „Locative Arts“, Vortrag bei der Hyperkult-Konferenz, Leuphana Universität Lüneburg

              

Publikationen:

2013

  • „MUSHROOM GROW KIT“ in: Dominik Landwehr, Verena Kuni (Hg.): Home Made Bio Electronics, MIGROS Kulturproduzent, Christoph Merian Verlag, Basel/Zürich
  • „Locative Arts. Neue Erzählungen des Raums?“, Essay mit Lasse Scherffig in: Regine Buschauer, Katharine S. Willis (Hg.): Locative Media. Medialität und Räumlichkeit – Multidisziplinäre Perspektiven zur Verortung der Medien, Transcript, Bielefeld

2012

  • „Fungutopia“ in: Transfer. Beiträge zur Kunstvermittlung, No.9: Kunst und Energie, Verlag Stiftung
    Künstlerdorf Schöppingen.

2011

  • „exercise in leisure“ Bildstrecke und Interview in um[laut], Magazin für politische Kunst,
    Ausgabe 09, 1/2011, Doplpack-Verlag, Hamburg
  • „Eine Art Aufruhr,“ Katalogbeitrag und Interview in: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.): Eine Art
    Aufruhr: Aktuelle Kunst in Position zu Politik, Bonn

2010

  • „Clearing and Locating“, Essay in: Mindaugas Gapsevicius (Hg.): Migrating: Art: Academies:,Angoulême, Köln and Vilnius: EESI, KHM and VDA, ISBN 978-9955-854-91-3
  • „’Dagegeneinander’. Der Wiener Protestsongcontest“, Artikel in off topic#2:beschweren,
    Magazin Kunsthochschule für Medien, Köln, Ausgabe 02, 2010
  • „Spielen zwischen Räumen“, Essay in Point&Click, Publikation für die Next Level Conference und

Ausstellung

2009

  • „Räumen und Verorten“, Essay in off topic‘#1: aufräumen, Magazin Kunsthochschule für Medien, Köln, Ausgabe 01, 2009
  • „Kunst mit Ort. Über den Zusammenhang von Site-Specificy und Community Art in der zeitgenössischen Kunst“, „DOKUWALK“, „Thomas Stricker: Linden für Listringen“, Essays in:
    Christine Biehler / Jürgen Fritz (Hg.) LandArbeit07 – Kunstprojekt für einen Ort.
  • Art – Communication – Community, Seemann, Leipzig

2008

  • Über teure Zeit und billigen Raum. artcase.europe: Ein Projekt zur Mobilität in Kunst und Leben, Autorin, Redaktion und Herausgabe des Readers zur Ausstellung artcase.europe von a7.ausstellungen e.V., Franzbecker Verlag, Hildesheim

 

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften:

  • Interaction Design Association (IxDA)
  • Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und –forschung e.V.