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M.Sc. Ilka Lehmann

Chemie

Raum: L.12.20
Telefon: +49 202 439-2657
Fax: +49 202 439-3481
E-Mail: lehmann{at}uni-wuppertal.de
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Kurzbiographie

  • 2006 – 2009: Studium an der Bergischen Universität Wuppertal
    Abschluss: Bachelor of Science (Chemie)
    Abschlussarbeit im Arbeitskreis Analytische Chemie (Prof. Gäb) mit dem Thema: Analyse von Basiskomponenten und Additiven in Schmierstoffen mittels GCxGC-MS

  • 2009 - 2011: Studium an der Bergischen Universität Wuppertal
    Abschluss: Master of Science (Schwerpunkt Umweltchemie)
    Abschlussarbeit im Arbeitskreis Kommunikation und Management chemischer Prozesse in der Industrie (Prof. Kling) mit dem Thema: Charakterisierung von Ligninabbauprodukten technischer Prozesslaugen der Zellstoffindustrie

  • Seit Juli 2011: Promotion an der Bergischen Universität Wuppertal im Fachbereich Kommunikation und Management chemischer Prozesse in der Industrie (Prof. Kling) mit dem Thema: Beiträge zur stofflichen Nutzung von Lignin als nachwachsender Rohstoff

 

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

Beiträge zur stofflichen Nutzung von Lignin als nachwachsender Rohstoff

In der heutigen Zeit ist die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen von großer Bedeutung, da der Vorrat an fossilen Brennstoffen limitiert ist. Bei der stofflichen Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen werden meist die Öle und Fette aus den Samen der Pflanzen verwendet. Diese liegen jedoch nur in einem relativ geringen Anteil in der Pflanze vor. Dagegen könnte das Holz von Pflanzen und vor allem das darin enthaltene Lignin effizienter genutzt werden, da der Anteil von Lignin bei einer verholzten Pflanze 20-40 % beträgt. Bei einer jährlichen Biosynthese von 20 Mrd. Tonnen  weltweit ist dies eine beträchtliche Menge an ungenutzten Lignin [1,2].

Industriell wird nur die Cellulose aus dem Holz als Rohstoff für die Zellstoffindustrie genutzt. Dabei werden maximal ca. 50 % der Biomasse stofflich verwertet.  Dabei fallen  sehr großen Mengen an Ligninabbauprodukten an, da bei der Gewinnung der Cellulose das im Holz enthaltene  Ligninpolymer (30-40 %) in wasserlösliche Bruchstücke zerlegt wird und somit in der Ablauge anfällt. Diese  Ablaugen werden in Deutschland bisher ausschließlich eingedickt und zur Energiegewinnung verbrannt. Ziel dieses Forschungsgebietes ist es stoffliche Nutzungsmöglichkeiten der Ablaugen aus der Zellstoffherstellung mit einem höheren Wertschöpfungsbeitrag  zu entwickeln.

Vortragstätigkeit

In Bearbeitung

 

Publikationen

In Bearbeitung

 

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften

In Bearbeitung