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Giulio Marchegiani

Philosophie

E-Mail: giulio.marchegiani{at}uni-wuppertal.de

 

Kurzbiographie

 

 

  • Juni 2020: Anfang der Promotion an der Bergischen Universität Wuppertal.                                         
  • 10/2017 – 12/2019: Albert–Ludwigs–Universität Freiburg. Masterabschluss in Philosophie. Titel der Masterarbeit: „Wirklichkeitskonstitution und Zeitlichkeit. Über den Begriff der Synthesis im Erfahrungsaufbau ausgehend von Husserls Phänomenologie“ (215 S., ausgezeichnet mit dem Alumni-Preis der Philosophischen Fakultät).                     
  • 10/2017 – 07/2018: Albert–Ludwigs–Universität Freiburg. Erasmusaufenthalt                       
  • 10/2014 – 07/2016:  Vita–Salute San Raffaele Universität Mailand. Bachelorabschluss in Philosophie. Titel der Bachelorarbeit: „Trascendenza e relazione“ (publiziert).                       

 

 

             

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

 

Die Frage nach der Bestimmung der gegenständlichen Identität in phänomenologischer Hinsicht. Zwischen Metaontologie und Quantentheorie

Es sollen die ontologischen Konsequenzen der phänomenologischen Perspektive bezüglich der Erkenntnistheorie diskutiert werden, mit Blick auf die Unmöglichkeit, Entitäten metaphysisch und unabhängig von jeder intentionalen Beziehung zu hypostasieren. Nachdem wir den Ursprung der metaphysischen Hypostasierungen nachvollzogen haben (u.a. bei der Identifizierung zwischen dem mathematischen und dem intuitiven Kontinuum) wird die Forschung in zwei Richtungen fortgesetzt:

1) Auseinandersetzung zwischen Edmund Husserls Ansatz und ontologischen Positionen der analytischen Philosophie, die diesbezüglich besonders bedeutend sind, vor allem die von Quine. Trotz der von ihm behaupteten ontologischen Relativität scheint Quine den Identitätssinn von der Objektreferenz abhängig zu machen, die in einem existentiellen Sinne interpretiert wird. Mit anderen Worten, eine Menge von Objekten, die die Ontologie bilden sollen, wird von vornherein angenommen, um die objektive Referenz zu garantieren. Im Gegensatz dazu besteht Husserls methodologischer Ansatz darin, jede Position der Existenz aufzuheben, indem der Identitätssinn von der Referenz befreit wird. Die Identität des Objekts wird somit nicht vorausgesetzt, sondern aus der Möglichkeit einer sich innerhalb eines Bezugsystems abspielenden Sinnesvariation abgeleitet, wobei das Subjekt als Zentrum dieses Bezugsystems fungiert.

2) Auseinandersetzung mit den ontologischen und erkenntnistheoretischen Problemen der Quantenmechanik. Das Problem der Messung (bzw. der Rolle des Beobachters), die Aufhebung der klaren Trennung zwischen Realität und Möglichkeit sowie zwischen Ereignis und Beobachtung führen dazu, dass sich das Sein in einem Raum abspielt, der nicht auf eine völlig bestimmbare Objektivität zurückzuführen ist. Es soll nun versucht werden, zu zeigen, wie die Werkzeuge der Phänomenologie als Erkenntnistheorie (und in ihren ontologischen Implikationen) den Ergebnissen der modernen Physik und den von ihnen losgelösten philosophischen Fragen Rechnung tragen können.

 

Vortragstätigkeit

In Bearbeitung

           

Publikationen

 

Publizierter Artikel (2017):                           Trascendenza e relazione. Tra Pareyson, Levinas e Barth“ [„Transzendenz und Relation. Zwischen Pareyson, Levinas und Barth“], in: Annuario filosofico, Mursia, Turin, 32 (2016), S. 294-309.

Eingereichter Publikationsvorschlag:        Eine phänomenologische Interpretation der Dialektik zwischen Identität und Differenz beim frühen Fichte mit Bezug auf Zeitlichkeit und Faktizität“ (eingereicht bei Fichte-Studien).              

Eingereichter Publikationsvorschlag:        Alterität, Faktizität und Stiftung der endlichen Freiheit bei Levinas in Bezug auf Fichte“ (eingereicht bei Horizon. Studies in Phenomenology).

 

                   

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften

In Bearbeitung