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Dorotea Sotgiu M.A.

Erziehungswissenschaft

E-Mail: dorosotgiu{at}yahoo.it

Kurzbiographie

  • Seit Okt 2017 Immatrikuliert an der Bergischen Universität Wuppertal als Doktorandin in Erziehungswissenschaft, Forschungsschwerpunkte: Feminismus, Philosophie der Antike, Paideia, Griechisches Drama
  • Sept 2016 – Sept 2017 Immatrikuliert an der Eberhardt-Karls-Universität Tübingen als Pre-Doktorandin in Philosophie, Forschungsschwerpunkte: Post Strukturalismus, Phänomenologie und Gender Studies
  • Sept 2015 – Jul 2016 Erasmus an der Eberhardt-Karls-Universität Tübingen, Studienfach: Philosophie
  • Okt 2014 – Nov 2016 Philosophie (MA), Universität Turin (Italien), Schwerpunkte: Theoretische Philosophie, Ethik und Feminismus
  • Sep 2011 – Okt 2014 Philosophie (BA), Alma Mater Studiorum Universität Bologna (Italien), Schwerpunkt: Philosophie der Antike
  • 2006 – 2011 Liceo Classico Giorgio Asproni, Nuoro (Italien), Schwerpunkte: Latein, Altgriechisch und Philosophie

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

Aristophanes‘komische Paideia.  Betrachtungen für einen neuen Humanismus

Betreuerin: Prof. Dr. Rita Casale (Bergische Universität Wuppertal)

Das Forschungsprojekt stützt sich auf das Verhältnis zwischen Erziehung und Drama im klassischen Athen. Ziel der Arbeit ist es, den Status der griechischen Erziehung am Ende des 5. / Anfang des 4. Jahrhunderts v. Chr. anhand der Aristophan’schen Komödie zu untersuchen, um daraus eine pädagogische Theorie des Komischen abzuleiten.

Die Arbeit ist dreigeteilt. Der erste Teil besteht in der historischen und inhaltlichen Analyse der 11 erhaltenen aristophanischen Komödien, wodurch eine erste paideutische Verbindung zwischen dem athenischen Theater und der Ideologie der polis Athens anhand des thematischen roten Fadens des Konflikts zwischen Tradition und Innovation skizziert wird. Im zweiten Teil stellen hingegen die poetologische Einstellung Platons (Pl. Politeia, III-V und X; Nomoi, II und VII) und die aristotelische Theorie des Komischen (Arist. Poetik) den Kristallisationspunkt der Untersuchung dar. Die ,komische‘ paideia wird hier aus literaturwissenschaftlicher und aus sozialgeschichtlicher Perspektive untersucht, mit dem Ziel, die unauflösbare Verbindung zwischen der Gattung ,Komödie‘, hier als paideutisches Medium verstanden, und ihrer ideologischen Geltung innerhalb einer pädagogischen Theorie des Komischen hervorzuheben. Der daraus entstandene Begriff des Komischen wird schließlich im dritten Teil als bildungstheoretisches Modell eines neuen Humanismus‘ anhand einer Kritik am Dritten Humanismus Werner Jaegers und seiner Nachfolger skizziert. Die vorgesehene Arbeitszeit ist insgesamt auf 2,5 Jahre veranschlagt.

Vortragstätigkeit

 Vorträge

  • 17.10.2019: Vortrag im Rahmen der Graduiertentagung der Cusanuswerk Stiftung an der Katholischen Akademie Schwerte. Titel: Generationenverhältnisse und Generationenkonflikten im alten Hellas. Eine pädagogische Lektüre von Homer zu Aristophanes.
  • 15.07.2019: Vortrag im Rahmen des Kolloquiums der Allgemeinen Erziehungswissenschaft/ Theorie der Bildung an der Bergischen Universität Wuppertal. Titel: Vatermord als Leitmotiv. Generation und Tradition in den Wolken von Aristophanes.
  • 05.06.2019: Vortrag im Kolloquium von der Abteilung Allgemeinen Pädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft, Eberhard Karls Universität Tübingen. Titel: Generationenverhältnisse und Generationenkonflikten im alten Hellas. Eine pädagogische Lektüre von Homer in Vorbereitung auf Aristophanes.
  • 23.05.2019: Vortrag im Seminar von Prof. Dr. Rita Casale „Das Buch: Medium von Erziehung und Bildung, Objekt des Begehrens“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Titel: Vom homerischen Epos zur sardischen Welt und andersrum: Geschichte einer intellektuellen Begegnung.
  • 06.11.2018: Vortrag im Rahmen der IPIW »Tagung, Täuschen und Verstellen / Lying, cheating and pretending« an der Bergischen Universität Wuppertal. Titel: Fragmente eines akademischen Diskurses. Das universitäre Etikett zwischen Heuchelei und Verstellung.
  • 13.07.2018: Vortrag im Rahmen des Doktorandenforums Erziehungs- und Bildungsphilosophie, Berlin; Titel: Im Namen der Wahrheit. Geschichte der wissenschaftlichen Diskurses um den Eros im Alter ab der Fünfziger Jahren.
  • 25.10.2017: Vortrag im Kolloquium der Allgemeinen Erziehungswissenschaft/Theorie der Bildung, Universität Wuppertal; Titel: Eros im Alter. Geschichte einer laufenden Enttabuisierung und Reise durch die Grenzen des Diskurses.

 Kommentare

  • 05.07.2019:  Kommentar zum Vortrag von Heiko Stubenrauch im Rahmen der Tagung Bildung und Vernunft an der Bergischen Universität Wuppertal.

Corona-Gespräche

  • 01.06.2020: Teilnahme als Referentin an der digitalen Debatte über die Corona-Krise im Rahmen des Webinars-Reihe: Oltre – Il mondo che verrà.

Publikationen

 Artikel und Beiträge in Sammelbänden

  • »Das weibliche Alter. Generation und Sexualität in Simone de Beauvoirs Das Alter« (2020). In: Jahrbuch für Erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung, 16.
  • »Fragmente eines akademischen Diskurses. Die universitäre Etikett zwischen Heuchelei und Verstellung« (2019). In: Carmen Ulrich (Hrsg): Lügen, Täuschen und Verstellen / Lying, cheating and pretending, München: Iudicium, S. 24-40.
  • »L’anzianità e l’eros invisibile« (2018). In: Endoxa – Prospettive sul presente, Jg. 3, (15) 9/2018.

Tagungsberichte

  • Sotgiu, Dorotea und Unterhuber, David (2020): »Empirische Ängste und epistemologische Verunsicherungen. Postmoderne (Un-)Wirklichkeiten von Bildungsprozessen. Ein Tagungsbericht«. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Heft 1, Jg. 96, Schöningh: Paderborn, S. 160-164.

Rezensionen

  • Ferdinando Giuseppe Menga (2016), Lo scandalo del futuro. Per una giustizia intergenerazionale. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Jg. 94, 4/2018.

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften

  • Assoziiertes Mitglied der DGfE (Sektionen 1 und 2)