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Dilek Gürsoy-Posse (geb. Gürsoy) M.A.

Anglistik/Amerikanistik

E-Mail: dilek.guersoy{at}gmail.com

Kurzbiographie

  • 07/2009 – 07/2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Graduiertenstudien (ZGS) der Bergischen Universität Wuppertal (BUW)
  • 07/2008 – 07/2010: Mitglied der Zentrumsleitung des ZGS der BUW
  • 05/2007 – 07/2009: Wissenschaftliche Hilfskraft am ZGS der BUW
  • Seit 04/2006: Promotionsstudentin der anglistischen Literatur- und Kulturwissenschaft an der BUW
  • 04/2006 – 04/2007: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Roy Sommer im Fachbereich A (FB A)
  • 12/2005 – 04/2007: Erstellung einer auf ein CMS aufgesetzten Website des FB A
  • 09/2002 – 10/2003: Auslandsaufenthalt: ERASMUS-Programm an der Universidad de Sevilla, Spanien
  • 05/2002 – 12/2002: Erstellung des webbasierten Placement-Test der Anglistik, FB A
  • 03/2001 – 12/2002: Mitarbeit im Projekt MILES (Multimedial-Interaktive Lernmodule für Englischlehrer und Sprachstudierende) der BUW
  • 10/2000 – 12/2005: Studentische Hilfskraft von Prof. Dr. Uwe Multhaup (Anglistik, FB A)
  • 10/2000 – 12/2005: Studentische Hilfskraft im CIP-Pool der Geistes- und Kulturwissenschaften
  • 09/1999 – 04/2000: Auslandsaufenthalt an der University of Guelph, Kanada
  • 10/1997 – 03/2006: Studium der Anglistik / Amerikanistik an der BUW  

 

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes

Neue interkulturelle Ästhetik?
Funktionen und Wirkungen literarischer Darstellungsverfahren im interkulturellen britischen Roman seit 1990 (Arbeitstitel)
Betreuer: Prof. Dr. Roy Sommer (Wuppertal)

Multi- und transkulturelle Erzählliteratur wurde lange Zeit primär auf thematische, soziale und politische Aspekte hin untersucht und analysiert. Die daraus resultierenden Rassen-, Generationen-, und Identitätskonzepte lenkten zwar den Blick auf die Bedeutung dieser Werke, führten jedoch zu einer Vernachlässigung formaler Kategorien: Die sozio-politische Funktion interkultureller Literatur verdrängt die Betrachtung ihrer Ästhetik.

Seit einigen Jahren zeichnet sich in interkulturell orientierten literatur- und kulturwissenschaftlichen Diskursen ein theoretischer und methodischer Paradigmenwechsel ab. Zum einen beschäftigen sich die Erzähltheorie, Theorien des kulturellen Gedächtnisses und der kollektiven Erinnerung sowie die Gattungstheorie nun auch verstärkt mit interkulturellen Erzählphänomenen. Zum anderen richtet sich der Fokus in den Black British Studies anglo-amerikanischer Prägung, die traditionell stark auf identity politics ausgerichtet sind, zunehmend auf die ästhetischen Aspekte literarischer Werke.

In Anlehnung an diese neuen Ansätze analysiert die projektierte Dissertation jene spezifischen sprachlichen und narrativen Repräsentationsformen, die Hinweise auf die Entwicklung einer ‚eigenen’, spezifischen interkulturellen Ästhetik geben können: Gibt es ästhetische/narratologische Phänomene in der zeitgenössischen interkulturellen Erzählliteratur, die auf eine interkulturelle Ästhetik hindeuten? Was ist gegebenenfalls das Spezifische/Neue an ihr? Worin besteht das spezifische Wirkungs- und Funktionspotential?

Diese Fragen sollen am Beispiel von Romanen von Zadie Smith, Courttia Newland, Gautam Malkani, Nadeem Aslam sowie Bernadine Evaristo diskutiert werden. Die ausgewählten Autoren zeichnen sich durch ein neues Denken, eine neue Selbstwahrnehmung und Haltung zur nationalen Identität aus, die sich im Ton und Stil ihrer Werke sowie in ‚neuen’ Figuren- und Identitätskonstruktionen widerspiegeln.

Inwiefern kann man also von der Entwicklung einer ‚neuen‘, spezifischen Ästhetik interkultureller Literatur sprechen?

Vortragstätigkeit

  • 24.06.2013: „After all, it’s all bout what you say and how you say it.“ – Gautam Malkani’s Londonstani as ‚garden path novel‘”, Interdisciplinary Doctoral Conference/4th Wuppertal Graduate Forum Postclassical Narratology - Cultural, Historical and Cognitive Aspects of Narrative Theory, University of Wuppertal, Germany.
  • 16.09.2007: „Beyond the Cultural Divide: A Comparative Approach to Intercultural Literature in Germany and Britain“ im Rahmen der Cultural Studies Association Konferenz  “E/Im/Migration and Culture”, Panel: “Migration and Fiction”, Isik University Istanbul (TR)

 

Publikationen

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden:

  • 2008. „Fremdverstehen im Zeitalter der Kulturkonflikte? Ayub Khan-Dins Drama East is East (1997) im interkulturellen Englischunterricht“ In: Rüdiger Ahrens, Maria Eisenmann & Matthias Merkl (Hgg.): Moderne Dramendidaktik für den Englischunterricht. Heidelberg: Winter. (mit Roy Sommer)
  • 2007. „Warum Promovieren? Kriterien der Entscheidungsfindung“ In: Ansgar Nünning & Roy Sommer (Hgg.): Handbuch Promotion. Forschung – Förderung – Finanzierung. Stuttgart: Metzler, S. 55-60. (mit Sandra Heinen)

       

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften