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Abbed Kanoor M.A.

Philosophie

E-Mail: abbed.kanoor{at}uni-wuppertal.de

Kurzbiographie

     

  • 1983 in Kermanshah (Iran) geboren 
  • Juni 2001 Abschluß Abitur, Literatur und geistliche Wissenschaften, Kermanshah (Iran) 
  • 2001 – 2005 Karshenassi (Bachelor-Studium) im Fachbereich Philosophie und Logik, Universität Teheran (Iran) 
  • 2005 – 2008 Karshenassi Arshad (Master-Sudium) im Fachbereich westliche Philosophie, Universität Teheran (Iran) 
  • 2008 – 2010 Master-Studium im Fachbereich Philosophie 
  • Master Erasmus-Mundus „Europhilosophie: German and French Philosophy in the European Context“ Erstes Semester 2008-2009: Université Toulouse le Mirail (Frankreich)
    Zweites Semester 2008-2009: Bergische Universität Wuppertal 
    Drittes und Viertes Semester 2009-2010: Ruhr Universität Bochum 
  • seit 2010 Promotion Im Fachbereich Philosophie, Bergische Universität Wuppertal 

 

Titel und Abstract des Dissertationsprojektes 

Phänomenologische Grundlegung der Weltzeit bei Husserl, Merleau-Ponty und Blumenberg
Betreuer: Prof. Dr. László Tengelyi (Wuppertal)

Das Projekt konzentriert sich auf die Bezüge zwischen subjektiver Zeitlichkeit und der gemeinsamen allgemeinen Zeit. Die Fragestellung beschränkt sich jedoch nicht auf die genetische Umleitung der weltlichen Zeit aus der einzelnen subjektiven Zeitlichkeit, sondern versucht sie im Hinblick auf grundlegenden Weltbezug der intentionalen Tätigkeiten zu thematisieren.

  1. Bei Husserl versuche ich den Anfang der Zeitlichkeit oder was er „konstituierte prätemporale Zeitstrecke“ nennt, als eine vor-subjektive Teilnahme an der Weltzeit zu deuten. 
  2. Anhand der Merleau-Pontys Hinweise auf  natürliche Zeit und auf den leiblichen Zugang des Subjekts zur Welt versuche ich einerseits die Gelegenheit einer kritischen Auseinandersetzung mit Husserls Äußerungen hervorzubringen und andererseits den phänomenologischen Horizont zum Bereich der Lebenszeitlichkeiten zu öffnen. 
  3. Bei den Blumenbergs geschichtlich-genetischen Betrachtungsweisen argumentiere ich dafür, dass die allgemeine Weltzeit als unendliche Hinterlassung, dessen was in der einzelnen Lebenszeit erlebt wird, in der gemeinsamen Geschichtlichkeit (Memoria) interpretiert werden soll.

Vortragstätigkeit

  • Februar  2011: „Husserls drei Herangehensweisen an die  phänomenologische Grundlegung der Weltzeit“, die philosophische Tagung an der Bergischen Universität  Wuppertal
  • Januar 2011: „Die Möglichkeit der geschichtlichen Ontologie der Lebenswelt bei Husserl“, die philosophische Tagung, 
    Université Toulouse le Mirail (Frankreich)
  • Juli 2010 „Der Sinn im Widerstreit und in der Modalisierbarkeit der Erfahrung“, die philosophische Konferenz am runden Tisch „La philosophie et la vie quotidienne“, Université Toulouse le Mirail (Frankreich)
  • Juli  2010 „Logik und die Zeitlichkeit“, Präsentation der Masterarbeiten der Erasmus Studierenden aus dem zweiten Jahrgang, Université Toulouse le Mirail (Frankreich)
  • Juni  2010 „Die zeitigende Sinnbildung: Schematische Thematisierung der vorprädikativen Erfahrung in der zeitlichen Genealogie der Logik bei Edmund Husserl“, Verteidigung der Diplomarbeit für Master-Studium, Ruhr Universität (Bochum)
  • Dezember 2009 „Die zeitliche Genealogie der Logik“, in „junger philosophischen Tagung: Genetische Phänomenologie“, Bergische Universität Wuppertal
  • Januar 2009 „Le présent dans la phénoménologie du temps de Husserl“, Questions Disputées L’Amicale des Etudiants Erasmus-Mundus, Université Toulouse le Mirail (Frankreich)
  • Juni 2008 „Husserl´s Kritik am Humeschen Empirismus“, Verteidigung der Diplomarbeit für Masterstudium, Universität Teheran (Iran)
  • Juli  2007 „L’impact du concept traditionnel de l’espace sur la vie quotidienne en Iran contemporain“, Sommerschule unter dem Thema „Les actualités du concepts de l’espace“, Ecole normale supérieure Lyon (Frankreich)

 

Publikationen

  • November 2006 „Heideggersche Interpretation der Phänomenologie  in der französischen Philosophie“, in „Nameh Mofid“ Nr.56

 

Sonstige wissenschaftliche Aktivitäten/Mitgliedschaften

  • Seit Oktober 2010 Institut für Phenomänologische Forschung Wuppertal
  • Seit Juli 2010 Erasmus-Mundus Alumni „Europhilosophie“
  •  
  • Seit September 2008 Mitglied der „wissenschaftlichen Gemeinschaft der Graduierten von Universität Teheran“