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Tagungsbericht: 9. Erlanger Graduiertenkonferenz „Kritische Perspektiven: ‚Turns’, Trends und Theorien“ vom 20. bis 22. November 2009

Auf dem Foto sind die Wuppertaler Doktorand_innen Antonia Schmid (Politikwissenschaft), Antonius Weixler (Literaturwissenschaft) und Anna Hein (Sozialpädagogik) während einem der Hauptvorträge der Gradnet-Konferenz zu sehen (von links nach rechts).

 

Die internationale und interdisziplinäre Tagung für Graduierte und Postgraduierte der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften bietet eine vielseitige Plattform, um abgeschlossene Forschungsprojekte ebenso wie ihre Anfänge vorzustellen.

In einer professionellen und sehr kollegialen Atmosphäre wurden Forschungsvorhaben und -ergebnisse aus den unterschiedlichsten Disziplinen vorgestellt.

Die Themen reichten von „Ethik und Kultur“ über „Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftskritik“, „Visualität, Wahrnehmung, Sprache“ bis hin zu „Gender Studies und Intersektionalität“. Verbunden waren sie durch die Frage nach den Wenden und Trends in der kritischen Theorie.


Mein eigener Vortrag zu Performativität in der Erziehungswissenschaft als Perspektive in der pädagogischen Geschlechterforschung war in ein Panel zu Gender Studies eingebunden. Zuvor konnte ich schon viele spannende Impulse aus anderen Panels mitnehmen. Die Graduiertenkonferenz war für mich ein guter Einstieg, um über erste Überlegungen zu meinem eigenen Forschungsvorhaben vor wissenschaftlichem Publikum zu sprechen.

Die interdisziplinäre Ausrichtung der Konferenz ist Herausforderung und Bereicherung zugleich, da die unterschiedlichen Perspektiven immer neue Seiten eines Projekts aufzeigen können. So empfand ich auch die Diskussion meines eigenen Vortrags anregend für meine weitere Arbeit.


Neben den Panelbeiträgen gewährten die Hauptvorträge von Dr. Doris Bachmann-Medick, Prof. Dr. Sabine Broeck und Prof. Dr. Rainer Winter Einblick in aktuelle wissenschaftliche Debatten.

Für die Teilnehmenden, die an einer Dissertation arbeiten, bot die Podiumsdiskussion zum Thema „Die Macht der Verlage? – Die Entstehung wissenschaftlicher Trends und ihre Akteure“ Einblick in die Chancen und Hindernisse beim Publizieren.


Die Konferenz ermöglicht es, sich mit Graduierten in den unterschiedlichsten Stadien von Forschungsprojekten auszutauschen und gleichzeitig Wissenschaftler_innen aus verschiedenen Disziplinen kennen zu lernen.

Insgesamt kann ich die Teilnahme an der Graduiertenkonferenz nur weiterempfehlen, besonders für Doktorand_innen, die am Anfang ihrer Dissertation stehen und erste Erfahrungen beim Vortragen ihrer Inhalte sammeln möchten.