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73. Tagung der "Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung" (AEPF)

28. bis 30. September 2009 (Universität Bochum)
Thema „Selbstregulation – Fremdregulation“

von Stefanie Morgenroth

 

Bild von der AEPF

 

Die 73. Tagung der „Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung“ fand an der Ruhr-Universität Bochum statt. Die Thematik „Selbstregulation – Fremdregulation“ ermöglichte ein breitgefächertes Vortragsprogramm. Neben Poster-Präsentationen wurden interessante Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie Gastvorlesungen gehalten. Alle Präsentationsmethoden ließen Raum für einen regen wissenschaftlichen und persönlichen Austausch. Die parallel laufenden Sektionen reichten von ‚Lehrerprofessionalisierung/Lehrerexpertise‘, über ‚Interesse und Selbstkonzept‘ bis hin zu ‚Emotion und Motivation‘. Im Rahmen jeder dieser Sektionen wurden unterschiedliche Themenschwerpunkte präsentiert. Die Sektion ‚Lehrerprofessionalisierung/Lehrerexpertise, umfasste beispielsweise Thematiken wie ‚Zwischen Kollegialität und Konkurrenz – Wie Lehrkräfte ihre beruflichen Beziehungen wahrnehmen‘ und ‚Grenzen und Perspektiven selbsteingeschätzter Kompetenz in der Lehrerbildungsforschung‘. In der Sektion ‚Emotion und Motivation‘, in der auch meine Posterpräsentation „Prokrastination in der Schule – Welchen Einfluss haben Prüfungsangst und Selbstwirksamkeit?“ eingeordnet war, wurden u.a. folgende Thematiken dargestellt: ‚Emotionales Belastungserleben bei Berufsschullehrkräften – Effekte von Zielorientierungen und impliziten Motiven‘ und ‚Zum Einfluss sozio-emotionaler Faktoren im Kontext Schule‘.

Die Präsentation meines Posters lief wie folgt ab: Zu Beginn bekam ich fünf Minuten Zeit, um den Inhalt meines Posters in einem kurzen Blitzlicht vorzustellen. Anschließend blieben knapp 50 Minuten, um in Einzelgesprächen intensiver auf die Thematik des Posters einzugehen bzw. Forschungsanreize zu diskutieren. Diese Präsentationsart ermöglichte mir mein Blickfeld der Thematik zu erweitern und methodische Anregungen zu gewinnen, die ich für mein Dissertationsprojekt nutzen kann. Ebenso hilfreich war der rege Austausch mit den anderen Kongressteilnehmern bei den Diskussionen über ihre Thematiken und bei den regelmäßigen Kaffeepausen im Foyer, da es aufgrund des Tagungsthemas – Selbstregulation und Fremdregulation – in der Regel thematische und methodische Parallelitäten gab.

Insgesamt war die Tagung eine spannende Erfahrung für mich, die mich wissenschaftlich und persönlich weitergebracht hat. Die wertvollen Erkenntnisse, die ich während meiner Posterpräsentation und den Diskussionen bei den anderen Vorträgen gewonnen habe, hätte ich mir selbst im Rahmen einer Literaturrecherche nicht erarbeiten können.