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Besuch des Bergischen Unternehmerkongresses am 29. August 2008

 

von Jennifer Jaros

 

 

Am Freitag, den 29. August 2008, besuchte ich den Bergischen Unternehmerkongress im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Tages, der in der Stadtsparkasse Wuppertal stattfand. Der Besuch dieser Veranstaltung erschien mir zum Einstieg in mein Forschungsvorhaben sinnvoll, da das Thema meiner Dissertation sich im Rahmen des Forschungsschwerpunktes meiner Doktormutter Prof.’in Dr. Erika Werlen „Sprache und Wirtschaft“ bewegen sollte. Da die Unterstützung der lokalen Wirtschaft zum Profil der BUW gehört, hoffte ich, auf dieser Veranstaltung Kontakte zu KMUs (Kleinen Mittelständischen Unternehmen) aus der Region knüpfen zu können.

Leider hatte ich mich im Dresscode etwas vergriffen. Eben noch unter einer internationalen Forschergemeinschaft angemessen mit grüner Cordhose und schicker Blümchenbluse bekleidet, fühlte ich mich unter den schwarzen Kostümen und Hosenanzügen der etwa 350 TeilnehmerInnen etwas underdressed. Später merkte ich jedoch, dass ich dadurch für einen Pressemenschen gehalten wurde, was mir wiederum die Kontaktaufnahme erleichterte.

Der Kongress wurde neben der Stadtsparkasse Wuppertal von den Wirtschaftsjunioren Wuppertal e.V. organisiert. Über diesen Kontakt kam ich mit forschungsinteressierten KongressteilnehmerInnen ins Gespräch und stellte erleichtert fest, dass ich nicht die einzige Nicht-Unternehmerin dort war und auf Interesse an meiner Forschung stieß.

Die Vorträge des Kongresses waren interessant, wenn sie auch wenige konkrete Anknüpfungspunkte für meine Forschung boten (Ferdinand Oetker sprach zum Thema „Nachfolgeplanung eines familiengeführten Unternehmens“ und Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher referierte zum Thema „Globalisierungsgestaltung als Schicksalsfrage: Herausforderungen für die Wirtschaft“).

Da ich für mein Dissertationsvorhaben auf Ergebnisse aus Feldarbeit in Unternehmen angewiesen bin, hat mir diese Veranstaltung enorm geholfen, einen Einblick in das Feld KMU zu bekommen. Den allgemeinen Dresscode in KMUs zu kennen, wird für mich in Zukunft von entscheidender Bedeutung sein, wenn ich Firmenleitungen vom Sinn und Nutzen unserer Forschung überzeugen will. Die geknüpften Kontakte werden mir hoffentlich in ähnlicher Hinsicht dienlich sein.