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Interfaces in Language III

von Peter Herbeck

Die Konferenz Interfaces in Language III fand in Canterbury an der University of Kent vom 04. bis zum 06. Mai 2011 statt. Hier fanden sich Linguisten aus vielen verschiedenen Forschungsrichtungen zusammen, um Problemfälle aus den Bereichen der Schnittstellen zu diskutieren. So gab es Vorträge zu vielen unterschiedlichen Themenbereichen der Sprachwissenschaft von der Bedeutung der Linguistik für die literarische Analyse über Soziolinguistik, Pragmatik, Syntax-Morphologie-Interaktion, Lexikon-Syntax-Schnittstelle bis hin zur minimalistischen Syntax.

Im Rahmen dieser Konferenz habe ich einen Vortrag zum Thema „Overt Subjects in Spanish Control Infinitives“ gehalten. Da dies ein Thema ist, dessen Erklärung eine genaue Untersuchung der Interaktion von Syntax mit der Pragmatikschnittstelle bedarf, war es eine gute Möglichkeit für mich, mich mit Experten aus verschiedenen Gebieten der Schnittstellenforschung auszutauschen. Auch wenn dadurch, dass die Konferenz über eine große Diversität an Gebieten verfügte, nicht alle Vorträge eine direkte Relevanz für mein Forschungsprojekt hatten, war es interessant sich mit Gebieten der Grammatiktheorie zu beschäftigen, die sonst nicht direkte Behandlung in der eigenen Forschung finden. So hatte die breite Auslegung des theoretischen Rahmens zur Folge, dass die Vortragenden generell sehr offen für unterschiedliche Ideen waren und es so zu einem produktiven Austausch kommen konnte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Teilnahme an der Konferenz mir neue Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Linguistik ermöglicht hat, die zur Erweiterung meiner Ideen für mein Dissertationsprojekt geführt hat. Durch die Unterstützung des ZGS ist es mir so ermöglicht worden in Kontakt mit Linguisten auf einem internationalen Niveau zu treten und so neue Einblicke in die aktuelle Forschung auf einem breiten Spektrum linguistischer Teilbereiche zu erhalten.