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BioSystematics Berlin 2011

 

Kongressbericht von Stefan Hellwig

 

Seminaris Science & Conference Center in Berlin-Dahlem

Vom 21.02. bis zum 27.02.2011 fand der Kongress “BioSystematics Berlin 2011“ im Seminaris Science & Conference Center auf dem Campus der Freien Universität in Berlin-Dahlem statt. Im Rahmen der BioSystematics fanden drei Tagungen statt: der 7th International Congress of Systematic and Evolutionary Biology (ICSEB VII), das 12. Jahrestreffen der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) und das 20. Internationale Symposium “Biodiversity and Evolutionary Biology” der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG).

Die Kongressteilnehmer aus den unterschiedlichsten Fachgebieten (Botanik, Zoologie, Mikrobiologie, Protozoologie, Molekularbiologie usw. – Taxonomen, Morphologen, Systematiker, Evolutionsbiologen uvm.) kamen aus aller Welt. Zu hören gab es zehn Plenarvorträge, ca. 300 Symposiumsvorträge, und es fanden ca. 250 Posterpräsentationen statt. Die Tagungsstätte lag sehr günstig, und somit standen kurzen Exkursionen in den Botanischen Garten oder das Botanische Museum nichts im Wege.

Zu Beginn eines jeden Tages fanden zwei Plenarvorträge statt. Die Themen waren breit gefächert und für ein breites Publikum ausgelegt. Während der ganzen Tagung konnten Meinungen, Interessen und Neuigkeiten ausgetauscht und gute Anregungen von Kollegen aus aller Welt eingeholt werden. Insgesamt herrschte eine offene, kommunikative und freundliche Atmosphäre.

 

Botanischer Garten Berlin, das Victoria-Haus und die Welwitschia mirabilis

 

Speziell während „meiner“ Postersession aber auch zwischen den Vorträgen hatte ich die Möglichkeit, andere Wissenschaftler meines Forschungsgebiets kennenzulernen und mich mit ihnen über das Thema meiner Doktorarbeit, über konkrete Probleme oder neueste Erkenntnisse auszutauschen.

Die Symposia fanden täglich in sechs Sälen parallel in zwei Blöcken mit jeweils ca. vier bis sechs Vorträgen statt. Die Themen waren sehr breit gefächert und man konnte immer interessante Vorträge besuchen und viel über die Arbeit von Biologen aus aller Welt lernen. Ich fand die Vorträge sehr interessant und konnte aus einigen der Talks hilfreiche Tipps für meine eigene Arbeit mitnehmen. Weiterhin habe ich sehr schöne Einblicke in verschiedene Forschungsgebiete und Methoden erhalten.

Abgerundet wurde der Kongress durch ein gutes Catering und sehr gut organisierte „Social evenings“. So fand die „Icebreaker“- Veranstaltung zum Tagungsbeginn im Museum für Naturkunde mitten in Berlin statt. Die Location unter den Dinosaurierskeletten war einmalig.

Am Dienstagabend fand ein Dinnerabend statt. Das Highlight an diesem Abend war der nächtliche Botanische Garten. Die Gewächshäuser waren sehr schön beleuchtet, und es fanden Konzerte in Mitten der Pflanzen statt.

Insgesamt war die BioSystematics Berlin 2011 eine sehr gelungene Veranstaltung, aus der ich viel für meine Arbeit und auch darüber hinausgehendes biologisches Wissen mitnehmen konnte.

 

Exponate der Jubiläumsaustellung und das größte Dinosaurierskelett der Welt