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Tagungsbericht BioSystematics Berlin 2011 (21.-27. Februar 2011)

Banner der Tagung

Vom 21.–27. Februar fand in Berlin die BioSystematics 2011 statt. Mit über 600 Teilnehmern aus 55 Ländern (mit 300 Vorträgen, 50 Symposien, 250 Postern und einem „Software Basar“) war die Veranstaltung eine der größten ihrer Art. Unabhängig von der bearbeiteten Organismengruppe brachte der Kongress Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete zusammen (z. B. Botaniker und Zoologen). Allen gemein war und ist die Verbundenheit, welche die Erforschung der Evolution und der Systematik mit sich bringt. So verwunderte es nicht, dass  im Rahmen der BioSystematics drei Organisationen mit ähnlichen Zielsetzungen zusammen kamen. Im Einzelnen waren diese: 1. der Internationale Kongress für Systematik und Evolutionsbiologie (7th International Congress of Systematic and Evolutionary Biology, ICSEB VII); 2. die Jahrestagung der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS); 3. das Internationale Symposium “Biodiversität und Evolutionsbiologie” der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Die ersten Kontakte konnten bereits zu Beginn der Veranstaltung auf der Ice-Breaker-Party im Museum für Naturkunde in lockerer Atmosphäre geknüpft und später auch intensiviert werden.

Für die Nachwuchswissenschaftler bot die Tagung eine gute Gelegenheit, mit "erfahrenen" Wissenschaftlern, aber auch mit anderen Doktoranden in Dialog zu treten. Dabei eröffneten sich für meine Arbeit neue, spannende Aspekte. Darüber hinaus nehme ich aus dem Austausch auch Hilfestellungen mit für bekannte, bisher nicht lösbare Probleme des Laboralltags. Die BioSystematics hat sich daher in vielerlei Hinsicht für mich gelohnt; nun gilt es, die neuen Ideen umzusetzen.