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33. DGfS 2011, 22.-25. Februar, Göttingen

Die 1978 gegründete Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) ist eine Vereinigung von Personen und Einrichtungen, die natürliche Sprachen wissenschaftlich erforschen. DGfS fördert Experten aller linguistischen Forschungsgebiete und trägt der Kommunikation zwischen Sprachwissenschaft und Öffentlichkeit bei. Die DGfS Jahrestagung gilt somit als die größte regelmäßig in Deutschland stattfindende linguistische Fachtagung, an der in der Regel über 500 Teilnehmer aus Europa und Übersee teilnehmen. Auf der Tagung werden aktuelle Fragen und Probleme aller Art, vor denen die moderne Sprachwissenschaft steht, diskutiert, und inovative Ideen sowie theoretische und empirische Erkenntnisse vorgestellt. Somit zählt die DGfS Jahrestagung zu einem der wichtigsten Ereignisse in den sprachwissenschaftlichen Fachkreisen und genießt international ein hohes Ansehen.

Die 33. Jahrestagung der DGfS fand vom 22. bis 25. Februar 2011 in Göttingen statt. Mein Abstract zu Wortstellungsvariationen in slawischen Sprachen im Vergleich zu germanischen wurde im Septemer 2010 angenommen. Dies war meine erste grosse Tagung, an der ich teilnehmen würde. Neben meiner Dissertation habe ich viele Vorarbeiten im Bezug auf diesen Vortrag ausgeführt. Ich hatte meine Ideen und Ergebnisse mit meinen Bertreuerinnen, Prof. Dr. Monika Rathert (Bergische Universität Wuppertal) und Prof. Dr. Susann Fischer (Universität Hamburg) kommuniziert und viele hilfreiche Hinweise erhalten, die meinen Vortrag nur verbessert haben.

Der Fokus meiner Promotionsarbeit, die ich voraussichtlich Ende des Sommersemesters 2012 an der Bergischen Universität Wuppertal verteidige, ist Zweitspracherwerb und komparative Syntax (insbesondere germanische vs. slawische Sprachen). Mein Forschungsvorhaben passte daher gut in die Arbeitsgruppe, in der ich meinen Vortrag gehalten habe: die AG “Word order variation and typology: the German middle field in a comparative and diachronic perspective” unter der Leitung von Kristine Bentzen (University of Tromsø), Roland Hinterhölzl (Humboldt-Universität zu Berlin), Augustin Speyer (Philipps-Universität Marburg) und Luka Szucsich (Humboldt-Universität zu Berlin).

Für mich war die DGfS Jahrestagung eine hervorragende Möglichkeit neue, sowohl theoretische als auch empirische, linguistische Erkenntnisse zu gewinnen und neue internationale Kontakte in diesem Feld zu knüpfen. Des Weiteren hatte ich die Möglichkeit, einen Teil meiner Dissertation vorzustellen. Dabei habe ich viele nützliche Vorschläge und Rückmeldungen bekommen, welche zu der Verfeinerung wichtiger Kernpunkte meiner Dissertation beigetragen haben.
Somit war für mein Promotionsvorhaben die DGfS 2011 ein wichtiges Ereignis, wovon meine Arbeit wesentlich profitiert hat.