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Europolymer Conference‘ (EUPOC2015), 24.05-28.05.2015, Gargnano, Italien

Durch die großzügige Unterstützung des Zentrums für Graduiertenstudien der Bergischen Universität Wuppertal war es mir möglich, die ‚Europolymer Conference‘ (EUPOC2015) zu besuchen. Die EUPOC2015 fand vom 24.05.2015 bis 28.05.2015 in Italien statt und wird traditionell in Gargnano am Gardasee von der EPF (European Polymer Federation) veranstaltet. Dieses Jahr lag der Fokus auf konjugierten polymeren Materialien, mit welchen ich mich in meiner Doktorthesis beschäftige. Das diesjährige Programm der EUPOC beinhaltete die Präsentationen von elf geladenen internationalen Gästen, 28 weiteren Vorträgen und 27 Posterpräsentationen. Insgesamt haben 72 Doktoranden, Post-Docs und Professoren an der Konferenz teilgenommen. Trotz der verhältnismäßig geringen Teilnehmerzahlen kamen die Teilnehmer aus 27 verschiedenen Ländern, wie zum Beispiel Australien, Mexico, Kanada und Algerien. Die sechs deutschsprachigen Teilnehmer kamen überwiegend vom Leibnitz Institut für Polymerforschung in Dresden.


Mein Poster durfte ich mit 26 anderen Doktoranden und Post-Docs in zwei einstündigen Präsentationszeiten präsentieren. Während dessen hatte ich Zeit, anregende Gespräche mit Professoren, Doktoranden und anderen Wissenschaftlern verschiedenster Universitäten und Instituten über meine Arbeit führen zu dürfen. Aus diesen Gesprächen konnte ich einige interessante Erkenntnisse und Anregungen für mein letztes Jahr als Doktorandin gewinnen. Wertvoll war auch die Zeit, in der ich mir die anderen Poster ansehen konnte, sowohl aus fachlicher Perspektive als auch aus der Perspektive des Poster-Designs.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass dies die Konferenz ist, an die ich mich mein ganzes Leben lang erinnern werde, denn es wurden landesübergreifende Bekanntschaften und sogar Freundschaften geknüpft. Ich möchte hier auch nochmals dem ZGS danken, dass sie mir diese Möglichkeit eröffnet haben und diese Reise mitfinanzierten. Die Herzlichkeit der Italiener kennen zu lernen und ihre Gastfreundlichkeit zu spüren und dann auch noch an einem der wohl schönsten Seen der Welt arbeiten zu dürfen, hat mir sehr viel bedeutet. Aber sehen Sie selber auf dem Bild wie ich arbeiten durfte!
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