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Bericht der Tagung: I. Simposio ibérico de filosofía antigua. Aristóteles y el Aristotelismo

von Federica González-Luna Ortiz

Die Tagung „Aristóteles y el Aristotelismo“ wurde von der Sociedad ibérica de filosofía griega vom 25.09 bis zum 26.09.2014 in der Facultade de Letras der Universität Lissabon organisiert. Es handelte sich um das erste von dieser Forschungsgesellschaft organisierte Simposium, dessen Hauptziel war, die Aristotelesforscher des iberischen Sprachraums (Spanien, Portugal, Mexiko, Argenitinien, Kolumbien, Brasilien u.a.) in Verbindung zu bringen, um neue Ideen und philosophische Anregungen in Bezug auf die Aristotelesforschung auszutauschen. Anlass der Tagung war eine Hommage an Tomás Calvo, ausgezeichneten Übersetzer und Forscher Aristoteles, und Begründer der griechischen philosophischen Gesellschaft.

Die verschiedenen Vorträgen wurden auf sechs Thematiken aufgeteilt, und zwar:
•    Aristoteles und die Antiken
•    Die Anwesenheit der Antiken in aristotelischen Werken
•    Topica bei Aristoteles
•    Der Periplos und Aristotelismus
•    Antike und mittelalterliche Kommentatoren
•    Aristoteles und die Geschichte der Philosophie
   
    Mein Beitrag bezog sich auf die Thematik „Aristoteles und die Geschichte der Philosophie“ und behandelte zunächst den Begriff der „Falschheit“ bei Aristoteles. Außerdem habe ich im zweiten Teil meines Beitrages die Heideggers Rezeption und Auslegung dieser Problematik in seiner früheren Denkphase (1919-1926) analysiert und dargestellt.

Hervorzuheben ist die sehr gute Kommunikation, die zwischen Professoren, Doktoranden und Studenten aus der ganzen Welt entstanden ist. Darüber hinaus habe ich interessante Kommentare über meine Forschungsarbeit bekommen, die zur Entwicklung meines Dissertationsthemas beitragen.