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MRS Spring Meeting & Exhibit, 25.04.2014, San Francisco, USA

von Anika Eckert

Dank der Unterstützung des Zentrums für Graduiertenstudien der Universität Wuppertal war es mir möglich, vom 21. bis zum 25.04.2014 das 2014 MRS Spring Meeting & Exhibit zu besuchen. Das Springmeeting findet einmal im Jahr in San Francisco, USA, statt. Die Konferenz gehört mit zu den größten Konferenzen im Fachgebiet der Materialwissenschaften. Aufgrund der Größe und Bedeutung der Konferenz treffen sich dort Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus aller Welt, um über ihre Forschungen zu berichten. Im Laufe der Zeit ist das Meeting so bedeutend geworden, dass die Liste der präsentierenden Forscher außerordentlich gut besetzt ist. Wegen der Vielfältigkeit der Materialwissenschaften ist das 2014 MRS Spring Meeting & Exhibit in verschiedene Symposien unterteilt, welche die unterschiedlichsten Bereiche, von Biologie über Chemie bis hin zur Physik, abdecken. Die einzelnen Symposien beinhalten Vorträge und Posterpräsentationen, sowie Workshops zu allgemeinen Gebieten der Forschung und Präsentation. Die Workshops, die ich besuchen durfte, thematisierten zum einen die Form einer Präsentation und zum anderen den Aufbau eines Posters. In beiden Workshops konnte ich viele Tipps und Tricks mitnehmen.

Für mein Forschungsgebiet waren vor allem die Symposien B: „Organic and Inorganic Materials for Dye-Sensitized Solar Cells“ und C: „Synthesis and Processing of Organic and Polymeris Materials for Semiconductor Applications“ von großem Interesse. Aus diesen beiden Symposien besuchte ich Vorträge, welche mich für meine weitere Arbeit positiv beeinflusst haben. Ich konnte viele neue Ideen mit nach Hause nehmen und meine Englischkenntnisse weiter vertiefen. Einen Redner möchte ich noch hervorheben, Guillermo Bazan, welcher mit dem Nobelpreisträger Heeger zusammenarbeitete. Am Bedeutendsten auf dieser Konferenz war die Teilnahme an der Postersession des Symposiums B. Es war meine erste Präsentation meiner Forschungsergebnisse in dieser Form und es war einfach großartig, sich mit Professoren und Professorinnen, Doktoranden sowie Doktorandinnen und anderen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen verschiedenster Universitäten über mein Themengebiet zu unterhalten und auszutauschen. Mit der Zeit wird sich dann auch zeigen, ob Kooperationen mit anderen Arbeitsgruppen aus diesen Gesprächen hervorgehen. 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Konferenz sehr positiv für mich verlaufen ist. Ich möchte hier auch nochmals dem ZGS danken, dass es mir diese Möglichkeit eröffnet und diese Reise mitfinanziert hat. Aufgrund dieser Konferenz konnte ich einen ersten Einblick in die Welt der Konferenzen und Kongresse erlangen. Des Weiteren war es auch beeindruckend einen anderen Teil der Welt, mit seinen Menschen und der interessanten Stadt San Francisco entdecken zu dürfen.