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3rd Annual Conference on “Meeting on English Language Teaching” (MELT) in Montreal, Kanada

von Jessica Diebowski

Die Konferenz des MELT (Meeting on English Language Teaching) fand am 25. April 2014 zum dritten Mal an der Université du Québec á Montreál (UQAM), Kanada, statt. Sie wurde vom Fachbereich École de langues organisiert und hatte das Thema „The Successful Adult Second Language Learner“. Die Konferenz hatte zum Ziel förderende und hemmende Faktoren (z.B. Lernstrategien, Motivation, kritische Periode im Spracherwerb, cross-linguistische Einflüsse) im Kontext des Zweitspracherwerbs kritisch zu betrachten und zu diskutieren.

Der Erfolg dieser Konferenz basiert auf vielfältigen Vorträgen vor einem internationalen Fachpublikum, die von renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gehalten werden. Dieses Jahr wurden Sprachwissenschaftler eingeladen, die seit mehreren Jahren im Bereich des Spracherwerbs (Muttersprache, L1 oder Fremdsprache, L2) forschen, wie z. B. Lydia White (McGill University) und Laura Collins (Concordia University). Der besondere Fokus der diesjährigen Tagung lag auf dem Erwerb einer Fremdsprache (L2 oder L3). Dieses Gebiet, in dem generell noch ein großer Forschungsbedarf besteht, hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Forschungsschwerpunkt in der Erforschung des Spracherwerbs entwickelt. Im Rahmen der einzelnen Vorträge kamen die Teilnehmer und Zuhörer aus den verschiedensten Regionen der Welt (Kanada, Amerika, Europa) und konnten dementsprechend vielfältige Ergebnisse, zu unterschiedlichen Sprachen, in die lebhaften Diskussionen mit einbringen. Die Vorträge dauerten 30 Minuten, gefolgt von 15-minütigen Diskussionsrunden, in denen die Teilnehmenden vielfältiges und konstruktives Feedback erhalten haben. Die in den Vorträgen behandelten Sprachen reichten von Chinesisch und Russisch, über Spanisch und Deutsch, bis hin zu Türkisch.

Auch mein Beitrag wurde mit großem Interesse diskutiert und methodisch hinterfragt, sodass ich gute Anregungen zu weiteren Auswertungen und Vertiefungen erhalten habe. Ich danke daher dem ZGS für die finanzielle Unterstützung dieser Reise nach Montreal. Ohne diese Unterstützung hätte ich nicht die Gelegenheit gehabt meine Forschungsergebnisse mit einem internationalen Publikum diskutieren und publizieren zu können. Zudem habe ich neue Kontakte zu Wissenschaftler/Innen knüpfen können, die an ähnlichen Themen arbeiten.