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Jahrestagung und Nachwuchsworkshop der Gesellschaft für wissenschaftliche Religionspädagogik (GwR) und der AKRK (Arbeitsgemeinschaft Katholische Religionspädagogik und Katechetik)  in Hildesheim (11.-14. Oktober 2014)

von Nienke J. Ahlers

Dank der Förderung des ZGS war es mir auch in diesem Jahr möglich an der Jahrestagung der GwR teilzunehmen. Vom 11. bis 14. Oktober trafen sich die Religionspädagog/innen im Michaeliskloster in Hildesheim. Nach 10 Jahren wurde die diesjährige Tagung wieder in ökumenischer Kooperation als gemeinsame Veranstaltung mit dem AKRK  organisiert. Das Thema der Haupttagung "Religionspädagogik ökumenisch: gemeinsame Herausforderungen und unterschiedliche Perspektiven“ wurde von evangelischen und katholischen Religionspädagog/innen in zahlreichen Vorträgen und Workshops aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. So waren in diesem Jahr auch Vertreter der anglikanischen und der griechisch-orthodoxen Kirche anwesend, die religionspädagogische Ansätze aus ihrer kulturellen Perspektive heraus vorstellten.

Parallel zur Haupttagung trafen sich 37 Nachwuchswissenschaftler/innen zum fünften Nachwuchsworkshop, der in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht im Vorfeld der Tagung, sondern während der Hauptpanelle stattfand. In ihren Vorträgen hatten 13 Kolleg/innen jeweils 30min Zeit ihr Dissertationsvorhaben vorzustellen und in einen kritischen Dialog mit dem Plenum zu treten. Das Format der Präsentationen abseits der Haupttagung war leider damit verbunden, dass der Nachwuchs einige Hauptvorträge nicht besuchen konnte. Dafür war es aber auch in diesem Jahr möglich, das Forschungsvorhaben in einem geschützten Rahmen zu präsentieren, in dem auch Schwierigkeiten und offene Fragen zum Arbeitsstand gestellt werden konnten.

Ich danke dem ZGS für die finanzielle Unterstützung meiner Reise, die mir den Austausch mit Kolleg/innen und Professor/innen zu Fragen empirischer Religionspädagogik, eine Vernetzung mit den katholischen Nachwuchswissenschaftler/innen und einer Einladung zu den Treffen der empirischen Sektion des katholischen Schwesternverbands ermöglicht hat.