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Wie weiter mit Geschlechtergeschichte? Workshop für NachwuchsforscherInnen, 31.01.-02.02.2014, Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Von Steffi Grundmann

Um den Austausch zwischen dem wissenschaftlichen Nachwuchs und etablierten Geschlechterhistoriker_innen zu fördern, hat der Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (Region West) einen Workshop zu Theorie- und Methodenfragen der Geschlechtergeschichte organisiert. Er knüpft an den AKHFG-Workshop Wie geht Geschlechtergeschichte? an, der im Februar 2013 in München stattgefunden hat. Drei intensive Tage sind dem Austausch über kurze Projektpräsentationen in parallelen Sektionen und Vorträgen von erfahrenen Forscher_innen über Methoden und Stand der Geschlechtergeschichte sowie zur (inter)disziplinären und (über)regionalen Vernetzung gewidmet gewesen.

Ich habe die Konzeption meines Dissertationsprojekts Haut und Haar in antiken Wissenskulturen in der Sektion Emotionen – Körperlichkeit – Geschlecht vorgestellt und beispielhaft am Thema der Hautfarben aufgezeigt, welche Ergebnissen bei einer solchen Analyse erzielt werden können. Diese Sektion ist aufgrund des Fokus auf Körper und der Teilnahme einer zweiten Altertumswissenschaftlerin für mich besonders interessant gewesen. Der Besuch einer weiteren Sektion hat es außerdem ermöglicht, andere Projekte kennenzulernen und übergeordnete methodische Probleme zu erkennen, die in einer abschließenden Roundtable-Diskussion aufgegriffen worden sind. Neben diesen inhaltlichen Schwerpunkten sind die freundliche und motivierende Atmosphäre in den Diskussionen sowie der Austausch und die Vernetzung der Teilnehmer_innen hervorzuheben, die durch die Organisation des Workshops, die gemeinsam verbrachten Pausen und Abende ermöglicht worden sind.