Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Vortragsreise zu 25. DGFF-Kongress nach Augsburg

von Jan Philip Kassel

Unter dem Motto „Sprachenausbildung – Sprachen bilden aus – Bildung aus Sprachen“ fand der 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung vom 25.-28.09.2013 an der Universität Augsburg statt. Der Kongress begann mit einer Tagung für Nachwuchswissenschaftler und thematisierte Fragen rund um das wissenschaftliche Publizieren. Auf dem Hauptkongress wurden aktuelle Fragen der Fremdsprachenforschung in Plenarvorträgen und zwölf parallelen Sektionen diskutiert. Dieses vielfältige Angebot wurde durch eine Postersektion mit zwanzig Postern ergänzt, in der auch ein Poster von mir zu meinem Promotionsvorhaben „Englischlernen mit portablen elektronischen Wörterbüchern – Eine empirische Untersuchung mit Schülerinnen und Schülern der 9.-10. Klasse an Haupt- und Gesamtschulen“ ausgestellt wurde.

Da ich bisher noch kein Poster auf einer größeren Tagung präsentiert hatte, war ich mir bezüglich des Ertrags unsicher. Im Nachhinein betrachtet hat sich die Präsentation jedoch als überaus wirkungsvoll erwiesen. Zunächst sind die unterschiedlichen Gespräche über mein Promotionsprojekt zu nennen, die sich vor dem Poster entwickelt haben. Sowohl mir bekannte wie auch unbekannte Wissenschaftler zeigten Interesse. Da der Zeitplan des Kongresses recht eng getaktet war, ist es mir nicht gelungen, in jeder Pause zugegen zu sein. Dass sich aber auch Personen mit meinem Poster beschäftigt haben, als ich nicht da war, zeigt eine E-Mail von einer Wissenschaftlerin aus Südafrika, die mich nach meiner Rückkehr in Wuppertal erreichte. Darin berichtete sie von einem ähnlichen Projekt und stellte Fragen zu meiner Forschung. Zu all dem wurde ich mit der Verleihung des 2. Posterpreises überrascht.

Die Kongressreise hat sich für mich als überaus ertragreich erwiesen und ich bin immer noch erstaunt von der Effektivität der Posterpräsentation als Vortragsform. Die Reise hat dazu beigetragen, mein Promotionsvorhaben mit Wissenschaftlern zu diskutieren und bekannt zu machen. Ich danke dem ZGS für die finanzielle Unterstützung.