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Bericht über Teilnahme an der internationalen dreitägigen Tagung ‚Modes of Modality‘, 10.-12.05.2012, München

Die internationale Tagung ‚Modes of Modality‘ wurde organisiert von Prof. Dr. Elisabeth Leiss und Prof. Dr. Werner Abraham (Ludwig-Maximilians-Universität München). Die Tagung fand in den modernen Räumlichkeiten des Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaft e.V. vom 10. bis zum 12. Mai 2012 statt. Die Teilnehmer waren erfahrene Forscher sowie auch Studenten und angehende Sprachwissenschaftler. Zu jedem Diskussionsabschnitt wurden renommierte Gastredner eingeladen. Diese haben zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Modus und Modalität in der Grammatik berichtet und somit interessante Diskussionen angeregt, was zu einem abwechslungsreichen Programm beitrug.


Am ersten Tag startete das Programm um 14 Uhr. Die geladene Sprecherin war Prof. Dr. Gabriele Diewald (Universität Hannover), die zum Thema Modus und Modalverben im Deutschen sowie sprachübergreifend berichtete. Die darauf folgenden Vorträge hatten zum Hauptthema Modalität im Deutschen und in anderen germanischen Sprachen. Um 19 Uhr fand im Georgenhof das gemeinsame Abendessen statt, wo die regen Diskussionen fortgesetzt wurden.


Am nächsten Tag fing die Tagung schon um 9 Uhr Uhr an mit dem ersten Gastvortrag von Prof. Dr. Michail Kotin (Universität Zielona Gora, Polen), der Modalität aus genealogischer Sicht diskutierte. Die Vorträge über die Modalität im Deutschen gingen bis 12.30 Uhr.


Um 14.30 Uhr startete eine neue Session als Teil des internationalen Deutsch-Britischen DFG-Projektes „Un-Cartesian Linguistics“. Die Session wurde von Prof. Abraham eingeführt mit einem kurzen Exkurs in die Geschichte der formalen Linguistik und einer Zusammenfassung der Möglichkeiten, die diese (noch) zu bieten hat. Die geladene Sprecherin Prof. Dr. Foong Ha Yap (Hongkong Polytechnic University) berichtete über Epistimizität und Evidenzialität im Chinesichen. Darauf folgten noch sechs Vorträge, die alle Evidenzialität und Modalität aus komparativer Perspektive zum Thema hatten. Daraufhin fand das zweite gemeinsame Dinner statt, wo der Austausch unter Kollegen weiter angeregt wurde.


Am dritten Tag startete das Programm um 9 Uhr mit dem Gastvortrag von Dr. Patrick Grosz (Universität Tübingen), der die Modalpartikeln in deutschen Imperativsätzen diskutierte. Im Anschluss hielt ich einen Vortrag zum Thema Evidenzialität an der Schnittstelle zwischen funktionalen und propositionellen Domänen. In der Anschlussdiskussion und in der Kaffeepause habe ich viele nützliche Rückmeldungen erhalten sowie wichtige Kontakte knüpfen können.
Das Programm endete um 14 Uhr am Samstag.


Insgesamt war die Tagung ‚Modes of Modality‘ 2012 eine ausgezeichnete Gelegenheit, einen Teil meiner Forschungsarbeit einem breiteren Publikum vorstellen zu können, wovon mein Forschungsvorhaben wesentlich profitiert hat.