Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Modelling, Simulation and Identification - MSI 2011 5. - 7. November 2011, Pittsburgh, PA, USA

Skyline von Pittsburgh

Die Modelling, Simulation and Identification (MSI 2011) ist eine von der IASTED, der International Association of Science and Technology for Development, organisierte Konferenz. Sie fand zusammen mit der Biomechanics (BioMech 2011),  der Robotics (ROBO 2011), der Computational Intelligence and Bioinformatics (CIB 2011) und der Power and Energy Systems and Applications (PESA 2011) im Rahmen einer Multiconference in Pittsburgh in den USA statt.

Den Teilnehmern stand es dabei frei Veranstaltungen aller Konferenzen zu besuchen. Vor allem im Bereich der Computational Intelligence bot das Programm hier interessante Beiträge an. Neben simulationsbezogenen Themen konnte man sich so auch Vorträge über Fragestellungen wie die Optimierung von Ambulanzstandorten anhören.

Die MSI 2011 selbst war eine recht kleine Konferenz, das Publikum aber trotzdem sehr international. Im Fokus meines Besuchs lag die Evaluation des Konzeptes, das ich in dem Papier "A Multi-Purpose Simulation Approach for Digital Factory Environments based on Java EE" vorgestellt habe. Darin wurde ein mit Techniken aus der Java Enterprise Edition 6 realisiertes Simulationsmodul präsentiert, das es erlaubt zeitproportionale und Discrete Event Simulationsläufe von Produktionsszenarien durchzuführen. Damit soll die Produktionsplanung und -steuerung in Digitalen Fabrik Umgebungen unterstützt werden. Zur Integration stehen dabei verschiedene offene Schnittstellen zu Verfügung.

Die Resonanz auf den Vortrag war durchweg positiv und die anschliessende Diskussion mit anderen Konferenzteilnehmern sehr fruchtbar.

Veranstaltungsort der Konferenz war das Wyndham Garden University Place Hotel inmitten des Univeristäts-Distrikt. Nachdem die Betriebe der Stahlindustrie heute nicht mehr das Stadtbild von Pittsburgh prägen, ist die Stadt nun eher für  seine Universitäten und Krankenhäuser bekannt, allen voran die Carnegie Mellon und die University of Pittsburgh. Architektonisch beeindruckt hier besonders die Kathedrale des  Lernens - ein über 160 Meter hohes, im neo-gothischen Stil gehaltenes Gebäude der University of Pittsburgh.

Insgesamt hat sich die Kongressreise auf jeden Fall gelohnt. Das vorgestellte Simulations-Konzept wurde gut angenommen, die Gespräche auf der Konferenz sehr interessant und auch die Stadt Pittsburgh war sehr reizvoll.

An dieser Stelle möchte ich dem ZGS noch einmal für die Unterstützung meiner
Teilnahme an der MSI 2011, ohne die der Konferenzbesuch so nicht realisierbar gewesen wäre.