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Bericht über das 29. Treffen der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung: „Lebensform und Lebenswelt“

Mit 50 Vortragenden aus 12 Ländern fand im September 2015 in Landau in der Pfalz das 29. Treffen der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung statt. Thema der Tagung war Lebensform und Lebenswelt. Vertreter verschiedener Richtungen der phänomenologischen Philosophie, die vor allem durch Philosophen wie Martin Heidegger, Edmund Husserl und Jean-Paul Sartre bekannt wurde, nahmen an der Tagung teil. 2005 fand das jährliche Treffen der DGPF unter Organisation von László Tengelyi in Wuppertal statt.

Marco Cavallaro aus Köln beschäftigte sich in seinem Paper mit Edmund Husserls Auseinandersetzung mit Avenarius; Sebastian Luft stellte eine These über die Relationen zwischen Phänomenologie und empirischen Wissenschaften auf; Inga Römer aus Wuppertal hielt einen Vortrag über die Ethik Cora Diamonds. Auch durch Anna Orlikowski und Irene Breuer war die Bergische Universität Wuppertal vertreten. In meinem Vortrag „Alfred Schütz’ frühe Abkehr von der Lebensphilosophie Bergsons in Richtung Phänomenologie“ behandelte ich die erste Phase des Denkens von Alfred Schütz‘. Im Zentrum der Überlegungen stand der Ursprung des Interesses Schütz an der Philosophie Edmund Husserls. In meiner Präsentation stellte ich die Frage, inwiefern die Themen, die Schütz an seinem Bergsonianischen Anfang behandelt hat, seine phänomenologische Wende beeinflusst haben.
In Landau wurde zum ersten Mal der Essay-Preis der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschungen übergeben. Der erste Preis des Aufsatz-Wettbewerbes ging an Bernhard Obsieger, von der Universidad Compluense Madrid.
Die nächste Tagung der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologie findet 2017 in Hagen statt.

Für weitere Informationen zur Tagung:
www.phaenomenologische-forschung.de

Organisationskomitee:

- Prof. Dr. Christan Barmes
- Annika Hand