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Workshop: Auswertungs- und Visualisierungsmöglichkeiten mit MAXQDA11

Referent: Daniel Rasch (Ruhr-Universität Bochum)
Zeit: 14.03.2013, 14:00-18:00
Ort: O.09.36, Bergische Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg
Teilnehmer: 21 Teilnehmer aus den Fachbereichen A, B, F und G

von Jan Kassel

Im halbtägigen Workshop am 14.03.2013 stellte Daniel Rasch (Ruhr-Universität Bochum) anschaulich die Auswertungs- und Visualisierungsmöglichkeiten qualitativer Daten mit dem Programm MAXQDA11 dar. MAXQDA11 ist ein in der empirischen Forschung viel genutztes Programm zur qualitativen Text- und Datenanalyse. An einem Beispielprojekt und mit ausgewählten Übungen konnten die TeilnehmerInnen den Inhalt direkt am eigenen Laptop ausprobieren. Besonders interessant war für viele TeilnehmerInnen die Möglichkeit Dokumentvariablen anzulegen und diese nach Vergabe der Kategorien für Kreuztabellen zu nutzen. Werden in einem Forschungsprojekt zum Beispiel die Berufswünsche von Abiturienten erforscht, so kann man in MAXQDA jedem Interviewtranskript das Geschlecht des Interviewten als Dokumentvariable einspeichern. Nachdem die vorhandenen Interviewtranskripte kodiert sind, können nun in Kreuztabellen Berufsgruppen und Geschlecht zusammengestellt werden. Diese ist eine der aufschlussreichen Funktionen, die MAXQDA bietet.

Mit 21 TeilnehmerInnen (von der BUW und weiteren Universitäten) stieß der Workshop auf reges Interesse. Die teilnehmenden ForscherInnen stellten eine heterogene Gruppe dar und waren unterschiedlich versiert im Umgang mit MAXQDA. Eine gemeinsame Basis wurde daher am 27.02.2013 in einem MAXQDA-Einführungsworkshop mit 15 TeilnehmerInnen gelegt. In dieser Vorbereitungssitzung stellte Jan Philipp Kassel im Namen der AG Qualitative Methoden in der Didaktik und den Erziehungswissenschaften die Grundfunktionen von MAXQDA11 vor und leitete das Ausprobieren am eigenen Laptop an. Dazu gehörten der viergliedrige Aufbau des Programms, das Einpflegen von Dokumenten, das Erstellen eines Kategoriensystems, das Vergeben von Kategorien in Transkripten, PDF-Dateien und Videodokumenten sowie das Aktivieren von vergebenen Kategorien als Voraussetzungen für die Auswertung. Wie schon bei den drei vorherigen von der AG für Qualitative Methoden ausgerichteten Workshops hat sich eine vorgeschaltete Vorbereitungssitzung bewährt. Sie wurde auch dazu genutzt konkrete Fragen an den Referenten zu sammeln. Im Workshop am 14.03.2013 beantwortete Daniel Rasch alle gesammelten  und neue individuelle Fragen detailliert und umfassend. Auf diese Weise wurde der Workshop trotz der großen Teilnehmerzahl bestmöglich auf die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der ForscherInnen abgestimmt.

Wir danken dem ZGS für die freundliche finanzielle Unterstützung dieses erfolgreichen Workshops!