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AG Qualitative Sozialforschung

Mitglieder:
Wadii Serhane, Dr. Ute Pascher, Melanie Roski, Dima Zito, Dr. Sonja Grabowsky

Gerade bei der Durchführung empirischer qualitativer Arbeiten ist man als ForscherIn auf die Unterstützung anderer angewiesen, um das eigene Material ausschöpfend interpretieren zu können. Gelegenheiten dazu bieten sich, zum Beispiel in Workshops, nur allzu selten, und oftmals auch nicht zu dem Zeitpunkt, zu dem diese Hilfe gerade besonders erforderlich wäre. Daher stehen die meisten empirisch Arbeitenden vor dem Problem, ihr Material größtenteils alleine auswerten zu müssen. Um dieses meist über Jahre andauernde „einsame Vorgehen“ zu verhindern, sollen eine AG an der Bergischen Universität in Wuppertal ins Leben gerufen werden und regelmäßige Arbeitskontakte initiiert werden.

Teilnahmevoraussetzung
Die an der AG Interessierten sollten bereits ihr Material erhoben haben (idealerweise Interviews geführt haben, aber nicht zwingend notwendig) und erste Auswertungserfahrungen gesammelt haben.
Damit ein möglichst effektives gemeinsames Arbeiten stattfinden kann, sollte die Gruppe nicht mehr als fünf TeilnehmerInnen umfassen.
Wünschenswerterweise soll eine Verbindlichkeit zwischen den TeilnehmerInnen ent- und bestehen und die Termine sollen langfristig geplant werden. Darüber hinaus sollten folgende „Spielregeln“ eingehalten werden:

  • Rechtzeitige Zusendung des zu interpretierenden Materials
  • Umfassende Kenntnis des Materials, sorgfältige Vorbereitung
  • Pünktlicher Beginn
  • Strukturiertes, konzentriertes Arbeiten

Inhalt der Treffen
An erster Stelle soll die Interpretation einzelner Interviews (oder auch anderer Materialien) stehen. Allerdings soll auch Raum für aktuelle und individuelle Fragen in Bezug auf das Forschungsvorhaben vorhanden sein. Darüber hinaus können generelle methodische und methodologische Probleme geklärt und methodische Zugangsweisen diskutiert werden.
Je nach Bedarf sollen bei jedem Treffen möglichst drei TeilnehmerInnen ihr Auswertungsmaterial einbringen. Die Auswahl der jeweils „Vortragenden“ wird sich an den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen orientieren.

Die Treffen sollen idealerweise stattfinden

  • im 2 bis 4-wöchigen Rhythmus
  • in der Uni Wuppertal

Die genauen Modalitäten wurden beim ersten Treffen nach den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen festgelegt.

Ein erstes Treffen hat am 6. Mai 2008 um 16 Uhr stattgefunden.

Wenn nicht anders angekündigt, finden die Treffen jeweils von 10 bis 18 Uhr im Vorraum des Senatsaals (P.08.10) statt.

Weitere AG-Treffen haben stattgefunden am:

  • 12. Juni 2008
  • 14. August 2008
  • 11. September 2008
  • 20. November 2008
  • 11. Dezember 2008 - Methodenwerkstatt mit Prof. Dr. Silke Gahleitner, Berlin (interne Veranstaltung der AG) (zum Veranstaltungsbericht)
  • 17. Dezember 2008
  • 31. Januar 2009 - Workshop Diversity@University. Ein aktiver interdisziplinärer Austausch" (offene Veranstaltung) (zum Veranstaltungsbericht)
  • 03. Februar 2009 - Vortrag „Traumatisierung und Sprache – Zur Auswertung von Interviews“ mit anschließendem Workshop (zum Veranstaltungsbericht)
  • 12. März 2009
  • 07. April 2009 - Workshop  "Abkürzungsstrategien der Methoden Qualitativer Sozialforschung" (zum Veranstaltungsbericht)
  • 07. Mai 2009
  • 18. Juni 2009
  • 23. Juli 2009
  • 19. August 2009
  • 01. Oktober 2009
  • 27. Oktober 2009
  • 12. November 2009
  • 26. November 2009
  • 15. Dezember 2009
  • 13. April 2010
  • 28. April 2010
  • 18. Mai 2010
  • 08. Juli 2010
  • 02.September 2010
  • 20. Januar 2011
  • 19. Mai 2011

Ansprechpartnerin/Kontakt:
Dr. Sonja Grabowsky
(E-Mail: sonja.grabowsky{at}uni-wuppertal.de)