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Förderung für länderübergreifende Forschungsarbeiten

Die Max Weber Stiftung vergibt mit Unterstützung der Peters-Beer-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in diesem Jahr wieder die Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen. Mit ihrer Hilfe können ab 2016 international orientierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihren Auslandsaufenthalt finanzieren.

Mit den Reisebeihilfen sollen die beruflichen Chancen für Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler in der Qualifikationsphase verbessert werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in mindestens zwei und bis zu drei Gastländern der Institute der Max Weber Stiftung bzw. dem The Richard Koebner Minerva Center for German History durch. Die Beihilfen haben eine Gesamtlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Aufenthalte (ein Monat pro Gastland) dienen der Recherche insbesondere in Bibliotheken oder Archiven des jeweiligen Gastlandes. Es wird erwartet, dass länderübergreifende Studien entstehen, die der Forschung neue und originelle Impulse verleihen. Die Forschungsaufenthalte sollen innerhalb von 12, maximal aber innerhalb von 24 Monaten absolviert werden.

Bewerben können sich hoch qualifizierte, international orientierte Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler (letzter Abschluss mindestens M.A., Staatsexamen, Diplom), die bereits Publikationen in anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften vorweisen sowie einen Forschungsplan vorlegen können. Anträge, deren Projekte zum Forschungsprofil der Institute der Max Weber Stiftung passen, werden bevorzugt behandelt.

Reisebeihilfen können beantragt werden für folgende Länder: Ägypten, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Polen, Russland, die Türkei sowie die USA.

Interessenten können sich bis zum 6. Oktober 2015 bei der Max Weber Stiftung bewerben. Weitere Informationen finden Sie hier.