Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

20th CiCea International Conference 2018 and 2nd Joint Conference with CitizED

Datum: 10. - 12. Mai 2018

Ort: Warschau, Polen

von André Schmale

Titel der Konferenzbeiträge:

1.      Local identities and development of truth’s perception

2.      Identity, social media and totalitarianism

In der Zeit vom 10.-12. Mai 2018 fand in Warschau, Polen die von der University of Warmia and Mazury in Olsztyn organisierte Konferenz 20th Annual Children’s Identity and Citizenship European Association and 2nd Joint CitizED Association Conference Citizenship & Identity in a ‘Post-Truth’ World statt.

Die internationale Organisation Children's Identity and Citizenship European Association (CiCea) feiert die 20. Durchführung der Konferenz, welche das Ziel hat, politische Bildung und zivilgesellschaftliche Faktoren unter jungen Menschen in Europa als auch global zu untersuchen. Seit 1998 verbindet die Organisation internationale Forscherinnen und Forscher im Schnittstellenbereich von politischer Bildung, bürgerschaftlicher Kompetenzen und Fachwissenschaften interdisziplinär zu einem Netzwerk, um dadurch die Expertise zu bündeln und die entsprechenden Forschungsfragen voranzutreiben. Darüber hinaus geht es ebenfalls darum, jungen Wissenschaftlern eine Anlaufstelle zu geben, damit sie ihre Forschungsperspektive mit Hilfe von ausgewiesenen Experten erweitern können. Die Konferenz nahm das Thema „Identität“ in den Fokus und damit verbunden die Fragestellungen, wie Identität und Muster der Identitätsstiftung auf demokratische Einstellungen und Handlungsmuster einwirkt.

Im Rahmen der Konferenz war es mir möglich, zusammen mit Dr. phil. Volker Mittendorf (Bergische Universität Wuppertal) unsere gemeinsamen Forschungsarbeiten im Panel Media und im Panel Identity and Subjectivity einem internationalen Publikum zu präsentieren. Im Vortrag “Local identities and development of truth’s perception“ haben wir die Bedeutung von lokalen Zugehörigkeitsgefühlen (local identity) im Hinblick auf den Erfolg von Bürgerbegehren hin untersucht und dabei veranschaulichen können, wie diese zum Erfolg eines Begehrens beitragen. Demgegenüber haben wir in unserer Präsentation das Werk von Hannah Arendt dahingehend gedeutet, dieses in den Zusammenhang mit der Nutzung von sozialen Medien zu stellen und auf den Totalitarismus Begriff von Arendt anzuwenden. Die Anschluss gestellten Fragen und Hinweise hinsichtlich unserer Präsentation haben dazu beigetragen, weitere Perspektiven und Denkanstöße von internationalen Kolleginnen und Kollegen zu erhalten.

Herzlichsten Dank möchte ich an Zentrum für Graduiertenstudien und Prof. Dr. phil. Lietzmann richten, die mir mit Hilfe des Konferenzstipendiums und einer entsprechenden Empfehlung ausreichend Mittel für die Teilnahme an der internationalen Konferenz in Warschau zur Verfügung gestellt haben.