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ThEGen Theoretical & Experimental Approaches to Gender

Datum: 14. - 15. Juni 2018

Ort: Berlin

von Jessica Diebowski

 

Der Workshop ThEGen (Theoretical & Experimental Approaches to Gender) fand vom 14. -15. Juni 2018 zum ersten Mal am Leibniz Institut in Berlin statt. Er wurde vom Fachbereich Linguistik organisiert und hatte das Thema „Genus in der Morphosyntax, Semantik, Psycholinguistik und im Spracherwerb“. Die Tagung hatte zum Ziel, ein umfangreiches und tiefgehendes Verständnis von Theorie und Forschung zum Phänomen Genus zu vermitteln und zu diskutieren, inwiefern Genus mit anderen grammatischen Phänomen interagiert.

Der Erfolg dieser Tagung basierte auf den vielfältigen Vorträgen, die von renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor einem internationalen Fachpublikum gehalten wurden. Dieses Jahr wurden Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler eingeladen, die seit mehreren Jahren zur Genustheorie arbeiten (z.B. Ruth Kramer, Georgetown University) oder zum Genuserwerb forschen (z.B. Natascha Müller, Bergische Universität Wuppertal und Marit Westergaard, Universität Tromsø). Der besondere Fokus des Workshops lag auf der Diskussion von formal-grammatischen Theorieansätzen und der kognitionspsychologischen sowie experimentellen Genusforschung.. Im Rahmen der einzelnen Vorträge kamen die Teilnehmer und Zuhörer aus den verschiedensten Regionen der Welt (Norwegen, Amerika, Russland) und konnten dementsprechend vielfältige Ergebnisse zu unterschiedlichen Sprachen in die lebhaften Diskussionen mit einbringen. Die Vorträge dauerten 20 Minuten, gefolgt von 10-minütigen Diskussionsrunden, in denen die Teilnehmenden vielfältiges und konstruktives Feedback erhielten. Die in den Vorträgen behandelten Sprachen reichten von Norwegisch und Russisch, über Englisch und Spanisch, bis hin zu Griechisch.

Auch mein Poster wurde mit großem Interesse diskutiert, sodass ich gute Anregungen zu weiteren Auswertungen und Vertiefungen erhalten habe. Ich danke daher dem ZGS für die finanzielle Unterstützung dieser Reise nach Berlin. Ohne diese Unterstützung hätte ich nicht die Gelegenheit gehabt, meine Forschungsergebnisse mit einem internationalen Publikum zu diskutieren.