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AG Transformation auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene

Veränderungsprozesse zu analysieren und einen Beitrag zu ihrer Steuerung zu leisten ist keine neue Erscheinung in der wissenschaftlichen Betätigung, dennoch erhält diese eine zunehmend neue Richtung: Entwicklung und Wachstum, besonders im ökonomischen Sinne verstanden, wird zunehmend obsolet gegenüber einer Betrachtung nachhaltiger Transformation im ökologischen, sozialen und ökonomischen Sinne. Damit generieren sich die bekannten Begriffe neu, als nachhaltige Entwicklung oder nachhaltiges Wachstum und werden Teil eines Gesamtbildes einer Transformation hin zur Nachhaltigkeit. Diesen Prozess zu gestalten findet heute vielfach einen Niederschlag in der wissenschaftlichen Begleitung und Erforschung von regionalen Prozessen, wie der Quartiersentwicklung, aber auch von globalen Herausforderungen, wie der Entwicklung der Entwicklungs- und Schwellenländer.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich jedoch nicht nur mit der nachhaltigen Transformation, sondern auch mit der Erforschung von Transformationsprozessen im Allgemeinen und den (sozialwissenschaftlichen) Methoden, die dabei eingesetzt werden. Dies kann die hermeneutische Betrachtung historischer Transformationsprozesse ebenso umfassen, wie die diskursanalytische Betrachtung aktueller Prozesse oder statistische Analyse wirtschaftlichen Wandels. Besonderer Wert wird dabei auf eine Offenheit für interdisziplinäre Perspektiven gelegt und insbesondere im Rahmen der transformativen Forschung auch auf eine praktisch-transdisziplinäre Perspektive.    

Schlagworte:

Transformation, Nachhaltigkeit, Regionalökonomie, Regionalsoziologie, Interdisziplinarität, Transdisziplinarität, Transformationsforschung, Transformative Forschung

Zielsetzung:

Die AG will die Transformationsforschung und transformative Forschung an der BUW durch kollegiale Konsultation und Unterstützung voranbringen und dabei gleichzeitig eine Plattform für Promovierende/MitarbeiterInnen verschiedener Disziplinen bieten, die sich mit einschlägigen Themen, Theorien und/oder Methoden in Forschung und Lehre beschäftigen (siehe auch Schlagworte). Gleichzeitig unterstützt die AG auch Maßnahmen der Politischen Bildung und der Ausrichtung einschlägiger (Lehr-)Veranstaltungen.

Mitglieder:

Trotz der grundsätzlichen Verankerung in den Sozialwissenschaften, ist die AG offen für promotionsinteressierte Studierende, DoktorandInnen und PostdoktorandInnen anderer Fächer. Eigene Lehrtätigkeit und grundsätzliche Kenntnis gesellschaftswissenschaftlicher Theorien sind von Vorteil. Zur Gestaltung gemeinsamer Projekte kooperiert die AG auch mit WissenschaftlerInnen anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Aktivitäten:

•  Präsentation und Diskussion von Forschungsvorhaben und laufender Forschung
•  Methodische und theoretische Reflexion im Plenum
•  Besuch einschlägiger Vorträge, Workshops und Tagungen
•  Unterstützung von Maßnahmen der politischen Bildung, z.B. Summer-Schools
•  Verbesserung des einschlägigen Studienangebotes an der BUW
•  Materialzirkulation


Kontaktpersonen:

Dipl.-Kfm. Daniel Lorberg LL.M., M.A.: lorberg@uni-wuppertal.de

Jens Hiller (St.-Ex. SoWi, Germ., Sport-Wiss.): hiller@uni-wuppertal.de