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(Digital) Humanities und (Digital) Media (DHDM)

Die Arbeitsgruppe „(Digital) Humanities und (Digital) Media“ (DHDM) hat es sich zum Ziel gesetzt, allen denjenigen, die im Rahmen ihrer Dissertationen oder sonstigen Forschungstätigkeit mit der Erstellung von (digitalen) Medien oder Ressourcen befasst sind, eine Plattform zum Austausch über Disziplingrenzen hinweg zu bieten. Sie richtet sich insbesondere an Doktorandinnen und Doktoranden aller Fachrichtungen, welche sich mit editionstechnischen und editionsphilologischen Fragestellungen, Textauszeichnung (z.B. TEI-XML), Datenmodellierung, elektronischen Publikationsformen, dem Einsatz digitaler Werkzeuge, Data Mining, Visualisierungen etc. beschäftigen bzw. die an diesen Gegenständen interessiert sind.

Durch das IZED und den dazugehörigen Studiengang Editions- und Dokumentwissenschaft existiert zwar bereits ein Bindeglied zwischen der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaft und der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik, doch sind darüber hinaus am Standort Wuppertal auch zahlreiche Projekte angesiedelt, die dem Bereich der sog. Digital Humanities zugeordnet werden können – einem Feld das in Wuppertal institutionell noch nicht Fuß gefasst hat. Auch sind gerade Doktorandinnen und Doktoranden bisweilen nicht direkt in Forschungstätigkeiten an Lehrstühlen oder in Projekten eingebunden und stehen als „Einzelkämpfer“ da. Die Arbeitsgruppe möchte daher jenseits des Curriculums und jenseits institutioneller Anbindung als Vermittler zwischen den Fachrichtungen und Fakultäten fungieren, und damit insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Geisteswissenschaftlern/innen, Print- und Medientechnologen/innen und allen anderen, die sich für diese oder verwandte Themenfelder interessieren, stärken.

Die Arbeitsgruppe soll einen Raum darstellen, in dem eigene Projekte präsentiert oder methodische Ansätze und Probleme diskutiert werden können. Zwar wird in der Druck- und Medientechnologie beispielsweise teils die gleiche Literatur zugrunde gelegt wie in den digitalen Geisteswissenschaften, doch wird diese ganz unterschiedlich rezipiert und interpretiert. Die Gegenstände und Methoden ähneln sich ebenfalls vielfach, die grundlegenden Zugangsweisen sind jedoch häufig gänzlich andere. Der Austausch innerhalb der AG DHDM kann hier zu einem besseren Verständnis beitragen. Als Format der Treffen sind regelmäßige offene Stammtische geplant, wie sie in den DH vielerorts bereits etabliert sind.

Darüber hinaus wäre auch denkbar, sich gemeinsam bei der Einarbeitung in nützliche Tools zu unterstützen bzw. gegenseitig Hilfestellung bei der Erarbeitung z.B. technischer Lösungen zu geben und/oder auswärtige Experten/innen für diese Zwecke hinzuzuziehen, wie auch thematisch orientierte Workshops zu organisieren. Alle Interessierten an der Bergischen Universität aber auch von anderen Hochschulen sind herzlich eingeladen, in der Arbeitsgruppe mitzuwirken.

Ansprechpartnerin: Daniela Schulz (dschulz@uni-wuppertal.de)